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Metropolregion FrankfurtRheinMain
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Mobilitätsregion FrankfurtRheinMain

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Alle Wege führen nach FrankfurtRheinMain: Wer durch Deutschland oder Europa reist, kommt an FrankfurtRheinMain kaum vorbei. Schon im Mittelalter lagen Frankfurt und Mainz an bedeutenden Handelsstraßen mit Verbindung in die Zentren der damaligen Welt.

Heute liegt die Region an Verkehrskorridoren wie Rotterdam–Genua oder Hamburg–Basel. Waren erreichen und verlassen sie per Bahn, LKW, Flugzeug oder Schiff. Sie werden am Frankfurter Flughafen, dem größten Frachtflughafen Europas, in den großen Häfen oder Güterterminals der Region umgeschlagen.

Hunderttausende Menschen durchqueren die Region jeden Tag. Weit über 320.000 Pendler sind täglich zu ihren Arbeitsplätzen in Frankfurt und weitere Hunderttausende zu einem der anderen regionalen Zentren unterwegs. Wer mit der Bahn fährt, nutzt mit dem Frankfurter Hauptbahnhof den strategisch wichtigsten Umsteigebahnhof der Deutschen Bahn oder den neuen ICE-Bahnhof am Flughafen.

Autofahrer reisen über das Frankfurter Autobahnkreuz an und machen es mit mehr als 310.000 Fahrzeugen am Tag zu einem der meistbefahrenen Straßenknotenpunkte Europas. Hier kreuzen sich mit den Autobahnen A5 und A3 wichtige Verkehrsachsen von Nord nach Süd und von Ost nach West. Direkt an diesen Autobahnen liegt mit dem Rhein-Main-Flughafen einer der größten Flughäfen und eines der wichtigsten Luftdrehkreuze Europas.

„Schnell da“ und „schnell wieder weg“ ist jedoch nicht alles, was beim Thema Mobilität zählt. Auch innerhalb der Region ist man hervorragend unterwegs. Mit dem Verkehrsleitprojekt „Staufreies Hessen“ und den Verkehrsverbünden RMV, VAB und VRN verfügt die Metropolregion über ein ausgezeichnetes Straßen- und ÖPNV-Netz. Ein gut entwickeltes regionales Radroutennetz ergänzt diese Verkehrsachsen. Damit punktet die Region im internationalen Vergleich durch kurze Wege in alle Richtungen.

Mit innovativen Konzepten und Aktionen arbeitet FrankfurtRheinMain zudem daran, die Zukunft der Mobilität und des ständig zunehmenden Warenverkehrs umweltverträglicher und effizienter zu gestalten. Dazu zählen beispielsweise das „Wissensinitiative Logistik RheinMain“ als Kooperationsbörse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Logistik und das Forschungszentrum HOLM (House of Logistics and Mobility), an dem ab 2012 rund 500 Mitarbeiter in einem offenen Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen, Verkehrsunternehmen und öffentlichen Verwaltungen interdisziplinär neue Mobilitätskonzepte erarbeiten werden.

Das Projekt „Modellregion Elektromobilität RheinMain“ der Verkehrsministerien Hessens und des Bundes hat seinen Schwerpunkt in der Förderung des Einsatzes von Hybrid- und reinen Elektrofahrzeugen in der Region, zum Beispiel im Busverkehr, bei der Entsorgung, aber auch im Individualverkehr. Verknüpft hiermit ist die Aktion „bike + business“, die sich seit 2003 für die Förderung des beruflichen Radverkehrs stark macht und mittlerweile ein bundesweites Aushängeschild ist. Seit 2010 werden unter dem Stichwort „bike + business 2.0“ auch Pedelecs, also elektrounterstützte Fahrräder, einbezogen. Angesichts der generellen Zunahme des Radverkehrs, der gefahrenen Distanzen sowie des vermehrten Pedelec-Einsatzes ist außerdem daran gedacht, maßgeschneiderte infrastrukturelle Angebote (Radschnellwege) zu entwickeln und zu realisieren.