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13.10.2018

Dieselfahrverbot: Schnelle Lösung mit Park & Fly

Regionalverbandsspitze schlägt zwei urbane Seilbahnen an der Peripherie Frankfurts vor

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© - Bild: Doppelmayr, Wolfurt, AUT 
In der aktuellen Diskussion zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge in deutschen Innenstädten macht der Regionalverband FrankfurtRheinMain jetzt einen innovativen Lösungsvorschlag. Urbane Seilbahnen sollen Parkplätze vor den Toren der Stadt mit Stationen des Öffentlichen Personennahverkehrs verbinden. Erfahrungen in internationalen Großstädten und auch in Koblenz zeigen: Eine solche Lösung ist umweltfreundlich, barrierefrei, relativ schnell zu realisieren – und sie wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen. Mehr ...
29.09.2018

Klimaschutztafeln am Wölfersheimer See installiert

Neue Anlaufstation für Projekt „Energie erleben“

Der Wölfersheimer Bürgermeister Eike See (links) und der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain  Rouven Kötter (rechts) freuen sich über die erste Station des Regionalverband-Projektes »Energie erleben« am Wölfersheimer See. Copyright: Wölfersheim/Foto: Sebastian Göbel
Klimawandel, Windkraft und Photovoltaik – was versteckt sich hinter diesen Begriffen und was hat unsere Lebensweise damit zu tun? Mit dem Klima-Energie-Rundweg Wölfersheimer See hat die vom Regionalverband initiierte Aktion „Energie erleben“ nun eine neue Anlaufstation. Dort erklären Infotafeln das Phänomen Klimawandel und zeigen, wie Sonne, Wind und andere Energieträger nachhaltig für Strom und Wärme sorgen. Die Infotafeln stehen am Wölfersheimer See, einem einstigen Kohletagebau, wo nun Solaranlagen Strom erzeugen. Die Tafeln ergänzen den bestehenden historischen Rundweg zu Kohlebergbau und Kraftwerksgeschichte. Die Aktion „Energie erleben“ macht ab 2019 im Verbandsgebiet auf Themen rund um erneuerbare Energien und Klimaschutz aufmerksam. Wölfersheim ist dabei einer von acht Anlaufpunkten.

Rouven Kötter, der ehemalige Bürgermeister von Wölfersheim und jetzige Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, sagte anlässlich der Eröffnung: „Kohle war in der Vergangenheit ein enorm wichtiger Energieträger und Arbeitgeber. Es ist aber politischer Konsens, dass sie weiter an Bedeutung verlieren wird und wir letztlich ganz aus der Kohlenutzung aussteigen. Ich finde es toll, dass wir nun an einem ehemaligen Tagebau über regenerative Energiequellen und die Notwendigkeit des Klimaschutzes informieren.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 29.9.

11.09.2018

Horn: »Finanzielle Anreize für Kommunen«

Diskussionsveranstaltung im DAM

Von links: Thomas Horn (Verbandsdirektor Regionalverband FrankfurtRheinMain), Dr. Nicola Schelling (Regionaldirektorin Verband Region Stuttgart), Rolf Gnadl (Landrat a.D.; Initiativkreis Metropolregion FrankfurtRheinMain), Martin Tönnes (Beigeordneter des Bereichs Planung beim Regionalverband Ruhr) und Jürgen Schultheis (Moderator; Initiativkreis Metropolregion); Foto: Andreas Arnold
„Wir müssen den Kommunen finanzielle Anreize bieten, damit sie mehr bauen.“ Das war eine der Kernbotschaften, die Verbandsdirektor Thomas Horn in der Veranstaltung „Wer hat Angst vor der Metropolregion?“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM) aussendete. Denn natürlich war auch das Thema „Wohnen“ auf der Tagesordnung. „Wir haben die Hemmnisse ausgelotet, warum die Kommunen nicht bauen. Und da zeigte sich, dass es eben auch oft um die Infrastruktur geht, die meistens viel Geld kostet.“ Horn machte zudem deutlich, dass der Regionalverband ausreichend Flächen zur Verfügung stellt und auch künftig stellen wird. „Und wir machen eigenständige Vorschläge wie eben jüngst beispielsweise rund um das Maintaunus-Zentrum.“ Hinsichtlich des Öffentlichen Personennahverkehrs schlug der Verbandsdirektor erneut vor, einen ganzen Schienenring rund um Frankfurt zu bauen. „Die RTW kann nur der Anfang sein.“ Eingeladen hatte zu der Veranstaltung die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung, Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie der Initiativkreis Metropolregion FrankfurtRheinMain. Prof. Dr. Martin Wentz, Stadtrat a.D. Frankfurt am Main hielt den Impulsvortrag, die Regionaldirektorin des Verbandes Region Stuttgart Dr. Nicola Schelling sowie der Beigeordnete Bereich Planung des Regionalverbandes Ruhr Martin Tönnes stellten jeweils ihre regionalen Verfassungen vor. Nach einer Diskussion mit dem Publikum gab es noch die Gelegenheit sich die Ausstellung „Living the region“ im DAM anzuschauen.
06.09.2018

Frankfurt University of Applied Sciences erhält bike + business Award

Gute Förderung von Fahrradnutzung ausgezeichnet

bike + business

Vorbildliche Abstellanlagen für Fahrräder, ein Reparaturcontainer und fortschrittliche Mobilitätskonzepte – mit diesen Pluspunkten sorgt die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) dafür, dass ihre Studierenden und Angestellten mit dem Fahrrad kommen. Für dieses Engagement erhält die Hochschule den diesjährigen bike + business Award. Der hessische Verkehrsminister Tarek al-Wazir überreichte die Urkunde. Seit acht Jahren gibt es den Preis, der Unternehmen unterstützt, die die Fahrradnutzung mustergültig fördern. Von Anfang an ist der Regionalverband als Initiator und Unterstützer mit dabei. Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Verbandes, gratulierte: „Herzlichen Glückwunsch an die Frankfurt UAS. Sie zeigt in vorbildlicher Art und Weise, wie man als Unternehmen die Nutzung des Rades so attraktiv wie möglich gestaltet. In unserer wachsenden Region FrankfurtRheinMain ist clevere Mobilität ein wichtiger Standortfaktor.“

Weitere Infromationen gibt es hier in der Pressemitteilung vom 6. September.

01.09.2018

Ökoprofit Frankfurt geht in die Region

Stadt Frankfurt und Regionalverband besiegeln Kooperation

Vertragsunterzeichnung der Kooperation der Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und den Regionalverband FrankfurtRheinMain, vertreten durch den Ersten Beigeordneten Rouven Kötter.
Unternehmen und Kommunen können viel in Sachen Klimaschutz leisten – das soll künftig in der Re-gion FrankurtRheinMain noch intensiver geschehen. Dazu haben die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, eine Kooperationsvereinbarung für das Umweltmanagement-Programm „Ökoprofit“ unterzeichnet. Das Programm gibt es bereits seit elf Jahren in Frankfurt. Dort hat es sich so gut bewährt, dass nun die ganze Region ab 2019 davon profitieren soll. Ziel von Ökoprofit ist es, Kommunen, Unternehmen, Betriebe oder Institutionen im Bereich Umweltmanagement für die Zukunft sicher aufzustellen, Betriebskosten zu senken und Klimaschutzvorhaben umzusetzen. Die Teilnehmer des Programms erhalten Unterstützung zu zahlreichen Themen, darunter beispielsweise Energieeffizienz, Abfallentsorgung- und Vermeidung, Wassereinsparungen aber auch Strom- und Kraftstoffverbrauch.

Mehr dazu in der Pressemitteilung vom 1.9..
31.08.2018

Link to Europe

Europabüro der Metropolregion mit eigenem Web-Auftritt

Screenshot Website Europabüro

Das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain geht jetzt mit einem eigenen Internetauftritt online. So wird die Suche nach Förderprogrammen, Stellungnahmen und Positionspapieren erheblich erleichtert. Zugleich informiert die Website über europäische Projekte, Veranstaltungen und die Serviceangebote des Büros. „Die Entscheidungen, die von der Europäischen Union in Brüssel getroffen werden, gewinnen stetig an Bedeutung für die regionale und kommunale Ebene. Unser Europabüro schlägt deshalb die wichtige Brücke zwischen FrankfurtRheinMain und der ‚Hauptstadt‘ der EU“, sagt Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes und Kommissionsvorsitzender des Europabüros.


Hier geht es zur neuen Internetseite:

www.europabuero-frm.de


Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 31.08.

28.08.2018

Infrastrukturausbau und intelligente Verkehrssysteme

Infrastrukturausbau und intelligente Verkehrssysteme



Impulsforum Mobilität

Der Masterplan Mobilität für die Region ist „aufs Gleis“ gebracht. Das Impulsforum Mobilität in der Frankfurter Geschäftsstelle des Regionalverbandes war zugleich Bestandsaufnahme, Ideenwerkstadt und ein gelungener Startschuss für den Plan. Auf dem eintägigen und hochkarätig besetzten Forum trafen gut 70 Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, der Regionalen Gesellschaften und Verkehrsexperten zusammen. „Das war ein hervorragender Auftakt. Für uns ist das Impulsforum Mobilität der Startschuss für eine Untersuchung, in welcher Tiefe wir den Masterplan Mobilität für unsere Region jetzt aufstellen werden. Der fachliche Austausch hat gezeigt, dass wir beim Thema Mobilität einen erheblichen Innovationsstau haben. Den gilt es jetzt abzubauen.“ Das war die Hauptschlussfolgerung des Direktors des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Thomas Horn, und des Ersten Beigeordneten Rouven Kötter nach dem Kongress.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemitteilung vom 25.08.

23.08.2018

Datenbank, Infoportal, Schulung, Börse und Marketing

Streuobstwiesen-Akteure verabschieden „Lohrberger Erklärung“ auf dem ersten Streuobsttag



Streuobsttag

Eine Datenbank, Schulungen, ein Online-Infoportal, eine Streuobstbörse für Grundstücke und ein einheitliches Marketing – das sind die fünf Punkte der Lohrberger Erklärung. Sie ist das Ergebnis des ersten Streuobsttages, den der Regionalverband initiiert und veranstaltet hat. Das Ereignis brachte Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sowie Fachleute für Obstwiesen zusammen. „Der erste Streuobsttag im MainÄppelHaus am Frankfurter Lohrberg am Dienstag war ein voller Erfolg. Ich freue mich sehr, dass die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lohrberger Erklärung ganz konkrete Punkte zur Pflege und Erhaltung der Streuobstwiesen beschlossen haben“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes.

Mehr dazu hier in der Pressemitteilung (22.08.)

Zur Fotogalerie vom Streuobsttag

27.07.2018

Einwohnerzahl, Anzahl der Beschäftigten und Bautätigkeit nehmen weiter zu

Regionalverband gibt neuen Monitoring-Bericht zur Metropolregion heraus

Titel RegMoni MR 2018
Die Einwohnerzahlen stiegen von 2011 bis 2016 um fast fünf Prozent, die der Beschäftigten um rund zehn Prozent: Die Metropolregion FrankfurtRheinMain „ist ein äußerst attraktiver Wohn- und Gewerbestandort. Das zeigt die aktuelle Erhebung erneut deutlich.“ Mit diesen Worten präsentierte der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes, Rouven Kötter, die neue Broschüre „Regionales Monitoring 2018 – Daten und Fakten zur Metropolregion FrankfurtRheinMain“, in der sich außerdem Informationen zu Themen wie Mobilität, Daseinsvorsorge und Flächennutzung finden.
Hier können Sie sich das Monitoring herunterladen [25.9 MB]
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25.07.2018

Kommunen bauen mehr Wohnungen

Regionalverband legt neueste Zahlen zu Baufertigstellungen vor

Geschosswohnungsbau
© Fotolia 
Im Jahr 2017 wurden im Gebiet des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain rund 11.600 Wohnungen fertiggestellt. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber den drei Vorjahren um 27 Prozent. Insbesondere in den beiden Großstädten Frankfurt und Offenbach ist eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen. Verbandsdirektor Thomas Horn und Erster Beigeordneter Rouven Kötter freuen sich über diese positive Entwicklung, sehen aber weiter Handlungsbedarf und möchten die Mitgliedskommunen während der zur Zeit laufenden Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans bei der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete beraten und unterstützen.
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16.07.2018

Wer, wie, was, warum?

Regionalverband startet Umfrage

Umfrage
Wer nicht fragt, bleibt dumm. Genau deshalb haben wir vom Verband eine Umfrage über unseren Internetauftritt initiiert. Seit Ende 2015 gibt es die aktuelle Internetseite – im schnelllebigen Onlinebereich ist das eine kleine Ewigkeit. Wir möchten von Ihnen wissen, welche Themen Sie besonders interessieren, wonach Sie suchen und was Sie vielleicht nicht finden. Verraten Sie uns, was zu einfach gestrickt ist, was zu kompliziert. Unser Ziel ist es, die Seite nutzerfreundlicher zu gestalten. Machen Sie mit, denn die Nutzerin und der Nutzer, das sind letztendlich Sie. Hier geht's zu unserem kurzen Interview.
23.06.2018

Modernes Mobilitätskonzept für MTZ-Bebauung möglich

Regionalverband und Büro Albert Speer und Partner stellen Planungsvarianten vor



Konzeptstudie Verkehr MTZ

Die Idee einer Bebauung rund um das Main-Taunus-Zentrum (MTZ) wurde vor einigen Wochen vom Regionalverband FrankfurtRheinMain entwickelt und fand großen Zuspruch auf Landesebene und in der gesamten Region. Nun haben der Regionalverband und das Achitekurtbüro Albert Speer und Partner gemeinsam die Planungsvarianten für das mögliche Baugebiet am Main-Taunus-Zentrum vorgestellt. Die Vorstudie zeigt verschiedene Optionen auf, die im Rahmen einer Realisierung des Projektes tiefergehend geprüft und analysiert werden müssten. „Es geht uns darum, Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir wollen Impulse setzen und zum Nachdenken anregen. Letztlich wollen wir auf diese Weise unseren Teil zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Region beitragen“, so der Erste Beigeordnete des Verbandes Rouven Kötter zur Zielsetzung der Vorstudie.

Mehr zum Thema hier in der Pressemitteilung vom 23.06.

19.06.2018

Gute Anbindung an Frankfurt, mehr Auslastung im Güterverkehr und Schutz vor Verkehrslärm

Erster Beigeordneter Kötter wird Vize der Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor

v. l.: Paolo Balistreri, Conny Bieze, Rouven Kötter
Die „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor“ hat einen neuen Vize-Vorsitzenden: den Ersten Beigeordneten des Regionalverbandes, Rouven Kötter. Der Rhein-Alpen-Korridor ist die wichtigste europäische Zugverbindung und verläuft von Rotterdam nach Genua durch dicht besiedelte Gebiete und durch sensible Kulturlandschaften. Ihr Betrieb und Ausbau stellt deshalb für die Anrainerländer und -kommunen große Chancen und Herausforderungen dar, denen sich Kötter in seinem neuen Amt zuwenden möchte.
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Auf dem Foto v. l.: Paolo Balistreri, Conny Bieze, Rouven Kötter
12.06.2018

Verbandsspitze 100 Tage im Amt

MTZ-Bebauung, Schienenring um Frankfurt und Beschleunigung von Investitionen

Foto (von links): Verbandsdirektor Thomas Horn und Erster Beigeordneter Rouven Kötter

Seit dem 1. März sind Verbandsdirektor Thomas Horn und Erster Beigeordneter Rouven Kötter in ihren Ämtern und steuern die Entwicklung der Metropolregion. Nach jetzt 100 Tagen ziehen sie eine erste Zwischenbilanz. „Der Bau bezahlbarer Wohnungen und der Ausbau des Nahverkehrs sind unsere vordringlichsten Aufgaben“, sagen Horn und Kötter. Hierzu haben sie die Organisation des Hauses neu und straffer aufgestellt und schon viele Gespräche mit Verbandskommunen geführt. Zudem haben sie einen Vermittlungsvorschlag für den geplanten neuen Stadtteil an der A5 zwischen Frankfurt, Steinbach und Oberursel gemacht, die Diskussion zum neuen Baugebiet rund um das Main-Taunus-Zentrum (MTZ) angestoßen, den Bau eines Schienenrings um Frankfurt unterstützt, einen regionsweiten Mobilitätskongress für den 22. August initiiert und die Arbeiten zur Erhaltung und Förderung von Streuobstwiesen in der Region begonnen.

Weitere Informationen zum erhalten Sie in der Pressemitteilung (12.06.) im Downloadbereich.

06.06.2018

Wohnungsbau erkennbar beschleunigen

Verbandsspitze drückt bei Kongress FRM baut! aufs Tempo



Park mit modernen Wohngebäuden.  Foto: Vojtech Herout - stock.adobe.com
Der Bedarf an Wohnungen in der Region ist immens. Beim Kongress „FrankfurtRheinMain baut!“ waren sich Verbandsdirektor Thomas Horn und der Erste Beigeordnete Rouven Kötter deshalb einig: „Angesichts eines immens hohen Bedarfs an Wohnungen gilt es, den Wohnungsbau in den nächsten Jahren erkennbar zu beschleunigen.“ Derzeit würden im Verbandsgebiet rund 9.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt, der Bedarf liege aber bei bis zu 15.000 jährlich. Für die Verbandsspitze war der Kongress auf dem Westendcampus der Frankfurter Goethe-Universität eine gute Gelegenheit, die kommunalen Vertreter mit den Partnern der Bauwirtschaft und der Wohnungsbaugesellschaften zusammenzubringen. Erklärtes Ziel: die Vernetzung untereinander zu intensivieren und damit die Bautätigkeit zu steigern. In den Verbandskommunen sei jüngst auch verstärkt festzustellen, dass nach und nach Wohnbauflächenreserven aktiviert und umgesetzt würden. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, so Horn und Kötter. Gut 250 Besucherinnen und Besucher kamen zu dieser Veranstaltung, davon alleine über 100 Vertreter der Kommunen.

Der jährliche Kongress „FrankfurtRheinMain baut!“ ist eine Plattform für alle am Wohnungsbau beteiligten Institutionen und Unternehmen. Er soll dazu beitragen, den Wohnungsbau zu beschleunigen und das Wohnumfeld in der Region im Interesse aller Beteiligten zu verbessern. Dazu dient der Austausch von Erfahrungen und Wissen bei Vorträgen, Diskussionen und bei einer begleitenden Fachausstellung. Impulsgeber und Veranstalter sind der Regionalverband, der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/ Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. und der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.


Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemitteilung vom 6. Juni.
24.05.2018

Neues Baugebiet rund ums MTZ

Vorschlag der Verbandsspitze



MTZ_Parkplatz

Die Spitze des Regionalverbandes hat jetzt den Vorschlag gemacht, rund um das Main-Taunus-Zentrum (MTZ) Wohnungen zu bauen. Auf den projektierten rund 70 Hektar wäre Platz für etwa 6.000 Menschen. Das Areal tangiert die Kommunen Sulzbach, Liederbach und Frankfurt. „Das Main-Taunus-Zentrum ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1964 eines der erfolgreichsten Einkaufszentren Deutschlands“, sagt Verbandsdirektor Thomas Horn. Es habe die Merkmale einer pulsierenden Innenstadt mit Ärztehaus, Kinos, Gastronomie, und Geschäften vom Supermarkt bis zum Fahrzeughändler. „Da ist es nur folgerichtig, diese schon vorhandene ,Innenstadt‘ durch attraktive Wohnhäuser und Grünflächen, in Teilen auch durch Büros, zu ergänzen, damit ein lebendiges Quartier entstehen kann.“ Ein weiterer Vorteil sein, dass es in unmittelbarer Nachbarschaft zirka 50.000 Arbeitsplätze gebe. „Die könnten von dem Neubaugebiet aus mit dem Fahrrad bequem erreicht werden“, ergänzt der Erste Beigeordnete Rouven Kötter. Auch sei der Höchster S-Bahnhof mit dem Rad in 15 Minuten zu erreichen. Schließlich werde das MTZ von der B8 sowie der A66 umgrenzt.

Eine Lageplan vom MTZ mit dem potentiellen Neubaugebiet finden Sie im Downloadbereich.