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Regionales "Bike + Ride"-Konzept

Viele Pendler in der Region steuern auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz mit ihrem Fahrrad die nächste Bahnstation an und steigen anschließend auf einen Zug oder die S-Bahn um. Überdachte Fahrradbügel, die Teile sogenannter Bike + Ride-Anlagen sind, erleichtern nicht nur den Pendleralltag und leisten einen Beitrag dazu, dass das eine oder andere Auto in der Garage bleibt. Der Regionalverband unterstützt die Kommunen dabei, Finanzierungshürden beim Um- und Ausbau solcher Anlagen zu überwinden. Denn Förderanträge für solche Projekte können von den Kommunen bei der zuständigen Landesbehörde Hessen Mobil derzeit nur dann gestellt werden, wenn die Kosten eine Bagatellgrenze von 100.000 Euro überschreiten. Diese Grenze wird von einer einzelnen Anlage in der Regel nicht erreicht. Doch es ist möglich, dass mehrere Kommunen, die in ein solchen Anlage investieren möchten, zusammenfinden und einen Sammelantrag einreichen, der über der Bagatellgrenze liegt.

 

Radabstellanlage Sulzbach Mitte

"Bike + Ride"- Radabstellanlage in Sulzbach

 

Der Regionalverband unterstützt daher seine Mitgliedskommunen dabei, derartige Sammelanträge zur Förderung von Bike + Ride-Anlagen zu erstellen. Auf diese Weise können Projekte, die ohne Fördermittel von den Kommunen nicht finanzierbar gewesen wären, realisiert werden. Der Verband unterstützt bei der Bewerbung und Sondierung einschlägiger Vorhaben von Kommunen, Kreisen und lokalen Nahverkehrsgesellschaften. Er hilft die Vorhaben zu bündeln, die Beteiligten zusammenzubringen, Anträge zu formulieren und Formulare auszufüllen. Dabei stellt er die notwendigen Daten und Informationen zusammen. Schließlich stellt der Verband den Förderantrag und übernimmt die Abwicklung mit Hessen Mobil.

Die Zusammenarbeit der Kommunen mit dem Verband hat bereits Früchte getragen: Im Jahr 2016 konnten mehrere Kommunen im Main-Kinzig-Kreis, im Kreis Offenbach und im Wetteraukreis Fördermittel für ihre Vorhaben sichern. Diese Praxis soll auch 2018 mit Kommunen aus dem Main-Taunus-Kreis, dem Wetteraukreis und der Stadt Offenbach weiter gehen.