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05.12.2017

Brexit könnte Gefahr für weitere Fördermittel werden

Politiker aus der Region zu Besuch in Brüssel

Besuch Europabüro Brüssel

Der Brexit könnte auch für die Metropolregion FrankfurtRheinMain negative Folgen haben. Wenn Einnahmen durch den „Noch-Beitragszahler“ Großbritannien wegfallen, wäre es möglich, dass weniger Fördergelder in die Region fließen. Dies erfuhren die knapp 30 Bürgermeister und Vertreter von Kommunen und regionalen Gesellschaften, die jetzt auf Einladung des Europabüros zu Besuch in Brüssel waren. Auf der zweitägigen Informationsreise stand die Ausgestaltung der EU-Politik nach dem Jahr 2020 im Mittelpunkt. Das Europabüro fordert eine Weiterführung der Förderung auch für starke Regionen wie die Metropolregion FrankfurtRheinMain. Dabei sollten die wichtigen Themen wie Digitalisierung, Migration, Fachkräftemangel, Siedlungsdruck, Umwelt-, Lärm- und Verkehrsbelastungen sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Energiewende verstärkt durch die Förderung aufgegriffen werden. Das Europabüro hat sich in die Vorbereitung des EU-Haushaltes und die EU-Förderpolitik ab 2020 bereits eingeklinkt – mit Stellungnahmen und verschiedenen Aktionen zur Vertretung der Interessen der Metropolregion in Brüssel. Dies geschieht auch im Zusammenspiel mit anderen Metropolregionen in Europa und dem Land Hessen.

Das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain wird getragen vom Regionalverband und mitfinanziert durch Städte und Landkreise. Es ist die Stimme der Metropolregion für den regionalpolitischen Diskurs in Europa. Neben der Geschäftsstelle in Frankfurt hat das Europabüro auch eine Repräsentanz im Mehr-Regionen-Haus der Hessischen Landesvertretung in Brüssel.

 

 


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