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Kötter: „Unterstützen das Ziel, menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen“

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain wird dem Verein Rhein.Main. Fair beitreten, der vor kurzem gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, die Auszeichnung „Faire Region“ für die Metropolregion FrankfurtRheinMain zu erhalten und damit auch entsprechende Bundesmittel beantragen zu können. Zudem sollen in der Metropolregion die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umgesetzt werden. „Fairer Handel weltweit sorgt für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und hilft, Armut zu bekämpfen. Deshalb ist Fairer Handel auch eine Grundlage für Frieden und verringert Fluchtursachen“, sagt der Erste Beigeordnete des Verbandes, Rouven Kötter. Auch der Regionalverband, der die offizielle Vertretung für die Metropolregion ist, habe sich den Zielen der Nachhaltigkeit verschrieben, beispielsweise bei seinem Engagement zum Erhalt der Streuobstwiesen oder zum Schutz von kulturhistorischen Landschaftselementen. „Deshalb unterstützen wir sehr gerne den Verein in seiner Arbeit.“

Der Verein Rhein.Main.Fair will Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Bewohnerinnen und Bewohner zusammen bringen. 61 Kommunen und sechs Landkreise in der Region sind bereits als Fairtrade Towns ausgezeichnet. Das schließt 61 Prozent der Einwohner der Metropolregion ein. Für eine Auszeichnung zur Fairen Region werden rund zwei Drittel der Bevölkerung benötigt. Durch Kampagnen, Aktionen und Schulungsveranstaltungen sollen weitere Mitglieder gewonnen werden.

Die Idee, die Metropolregion FrankfurtRheinMain zur Fairen Region zu machen, hatte 2015 der Fairtrade-Beauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises, Hans Homberg. Die Zielsetzung der Initiative hatte er damals schon klar formuliert: „Gründung einer Fairen Metropolregion Rhein.Main.Fair, um eine Meta-Ebene für die schon in der Region bestehenden Fairtrade-Towns zu schaffen, um das bestehende Fairtrade-Netzwerk zu erhalten, zu pflegen und weiter auszubauen.“

Vorsitzende des Vereins ist Gisela Stang, Mitglied des Regionalvorstands und ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Hofheim. Ihre Stellvertreter sind Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Claus und Aschaffenburgs Bürgermeister Jürgen Herzing. Schatzmeister Jörg Boysen aus Hofheim und Schriftführer Thorsten Schreiner aus Kelsterbach komplettieren den Vorstand.

Weitere Informationen finden Sie unter www.facebook.de/rheinmainfair