Seiteninhalt
 

Mobilität

Das Verkehrsgeschehen in der Region FrankfurtRheinMain ist sehr komplex und umfasst weitaus mehr als den Berufspendelverkehr, der in der Vergangenheit die wesentliche Bemessungsgrundlage für die Ausgestaltung der Verkehrsinfrastruktur und der betrieblichen Angebote darstellte. Zum Selbstverständnis gehört es, die Wechselwirkungen des Verkehrs mit Siedlung und Freiraum zu betrachten sowie wichtiges Wissen an die Kommunen weiterzugeben. In diesem Sinne unterstützt der Regionalverband seine Mitgliedskommunen auf vielfältige Weise in Fragen zu Mobilität und Verkehr und fördert deren Vernetzung.


Nachhaltigkeit und eine innovative Mobilitätsentwicklung sind elementare Zielsetzungen des Verbandes. Von besonderer Bedeutung ist dabei, den Radverkehr im Alltag wie in der Freizeit auf regionaler wie kommunaler Ebene zu fördern und zu stärken. Daneben ist der Verband in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität (AGNH) des Landes Hessen, die sich die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs bei alltäglichen Wegen zum Ziel gesetzt hat, vertreten. Hierbei spielt die integrierte Gestaltung von Hauptverkehrsstraßen eine zentrale Rolle.


Zu den Aufgaben des Regionalverbandes gehört es, Informationen sowie Daten zu Mobilität und Verkehr zu sammeln. Er bereitet sie für die Kommunen auf, initiiert Projekte und veranstaltet Treffen kommunaler Akteure.
Darüber hinaus setzt sich der Verband in den Themenfeldern Schienenverkehr – hier insbesondere im Güterverkehr – und motorisierter Individualverkehr für eine gute Anbindung der Region sowie siedlungsverträgliche Erschließung der Kommunen ein. Beispielhaft verdeutlicht die Zusammenarbeit beim Rhein-Alpen-Korridor – gerade im Rahmen von europäischen Förderprojekten–, wie sehr überörtliche Lösungen auf die lokale Ebene Einfluss haben.


Schließlich beteiligt sich der Regionalverband aktuell zum dritten Mal an der im Abstand von sechs bis acht Jahren durchgeführten bundesweiten Erhebung Mobilität in Deutschland (MiD). Gemeinsam mit weiteren Partnern können auf diese Weise belastbare Mobilitätskennziffern für die Region und Teile von ihr erhoben und in einer Zeitreihe vergleichbar gemacht werden. Erste Resultate der noch bis Mitte 2017 laufenden Erhebung sind im ersten Halbjahr 2018 zu erwarten; wichtige regionale Ergebnisse werden anschließend auch hier kommuniziert.