Seiteninhalt
 

Presse


Downloads >>

Filme >>


 

Pressemitteilungen

 

 

»Neue Herausforderungen können angepackt werden - die Verbandsumlage bleibt dennoch stabil«

Erster Beigeordneter Kötter des Regionalverbandes bringt Doppelhaushalt in Verbandskammer ein

„Die Verbandsumlage bleibt stabil, der Pro-Kopf-Anteil bleibt unverändert bei 2,83 Euro.“ Das ist eine der zentralen Botschaften, die der Erste Beigeordnete und Kämmerer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter (SPD), bei der Einbringung des Doppelhaushaltes 2019/20 in der Verbandskammer an die 75 Mitgliedskommunen verkündete. Auf der Ertragsseite stehen für das Jahr 2019 etwa 14,1 Millionen Euro, bei den Aufwendungen 14,7 Millionen Euro. Für das Jahr 2020 liegen die Einnahmen bei zirka 14 Millionen Euro, die Ausgaben bei 15 Millionen Euro. Das Defizit, das somit für beide Jahre bei insgesamt rund 1,6 Millionen Euro liege, lasse sich über Liquiditätsrücklagen finanzieren, so Kötter.

Wofür wird das Geld ausgegeben? Zunächst natürlich für die Kernaufgabe des Verbandes, die Aufstellung und Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplanes. Die Aufwendungen sind für begleitende Arbeiten und Gutachten. In dem Doppelhaushalt ist weiterhin Geld für die Auftaktarbeiten am Masterplan Mobilität veranschlagt. Im Bereich Klima und Energie gibt es erstmals Haushaltsansätze zum Thema Streuobst. „Wir werden im kommenden Jahr mit einem regionalen Streuobstbeauftragten viel bewegen können, um diese identitätsstiftende Kulturlandschaft zu pflegen und bewahren.“ Ferner wird der Verband in den nächsten zwei Jahren unter anderem auch Geld für die neu hinzugekommene Aufgabe der Entwicklung regionaler Digitalisierungsstrategien oder auch die Koordinierung einer regionalen Museumscard in die Hand nehmen.

Der Kämmerer mahnte aber, dass die Liquiditätsrücklagen mittelfristig abgeschmolzen sein könnten. Und dann müsse man sich über die Intensität der Arbeit des Verbandes unterhalten. „Wollen wir eine moderate Erhöhung der Verbandsumlage um jeden Preis verhindern und damit ein Schrumpfen der Arbeit und des Engagements des Verbandes in Kauf nehmen, oder tragen wir eine nachvollziehbare Erhöhung mit und geben damit ein klares Zeichen: Wir wollen einen Regionalverband der sich nicht auf seine Kernaufgabe zurückzieht, sondern Impulse setzt, Prozesse moderiert und sich als echter Dienstleister für die Kommunen bezahlt macht? Ich bin davon überzeugt, dass der Regionalverband nicht als finanzielle Last für die Mitgliedskommunen zu sehen ist. Vielmehr ist der Verband der regionale Lobbyist seiner Mitgliedskommunen, der ohne eigenes, individuelles Interesse diese Region weiterentwickeln will und kann.“

Kötter dankte zudem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verbandes für die Unterstützung seiner Arbeit. Auch dankte er Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU) für die stets gute Zusammenarbeit. Abschließend machte er deutlich, dass der Verband gemeinsam mit den Kommunen auch weiterhin dafür sorgen wird, dass Wirtschaft und Menschen sich in FrankfurtRheinMain wohlfühlen. „Unsere Region bietet nahezu alles, außer einem Zugang zum Meer und zu den Alpen. Daran wird auch der Regionalverband nichts ändern können, aber an allem anderen können und werden wir intensiv und engagiert arbeiten.“

Anfang nächsten Jahres wird der Doppelhaushalt in der Verbandskammer beraten und beschlossen werden.

 

Zurück