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Die Region braucht einen Masterplan Mobilität

Dokumentation des „Impulsforums Mobilität FrankfurtRheinMain“ liegt jetzt vor

FrankfurtRheinMain ist die Pendler-Region Deutschlands, und die meisten der Pendler leiden unter regelmäßigen Staus, Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr oder gänzlich fehlenden Mobilitätsangeboten. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain will mithelfen, diesen gefühlten Stillstand zu beenden, und hat daher im vergangenen Jahr ein Impulsforum Mobilität als Auftaktveranstaltung durchgeführt. Nun liegt die Dokumentation der Veranstaltung vor und weist mit einem eindeutigen Arbeitsauftrag in die Zukunft: Die Region braucht einen Masterplan Mobilität!

„Das Impulsforum im vergangenen Jahr, bei dem sich Verkehrsakteure und politische Entscheidungsträger der Region ausgetauscht haben, hat gezeigt: Unsere Region braucht einen Masterplan Mobilität“, stellte der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter (SPD), bei der Vorstellung des Berichts zu der Fachveranstaltung fest.

Bei dem vom Regionalverband veranstalteten Impulsforum hatten die Akteure diskutiert, wie eine leistungsstarke, zukunftssichere Verkehrsinfrastruktur geschaffen und eine vernetzte und innovative Mobilität ermöglicht werden kann. „Die Veranstaltung hat noch einmal eindringlich klar gemacht, dass die Verkehrsinfrastruktur in unserer Region schon heute die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht hat“, fasste der Mobilitätsdezernent die wesentlichen Erkenntnisse der Einführungsvorträge zusammen. Die aktuellen Probleme benötigten eine sofortige Lösung. Auch die bereits mittelfristig geplanten Projekte, wie die Vorhaben aus dem Paket „Frankfurt RheinMain plus“ von Deutscher Bahn und Rhein-Main-Verkehrsverbund, sollten möglichst schnell realisiert werden. Insgesamt gehe es vor allem darum, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und unnötigen Verkehr zu reduzieren.

Die fortschreitende Digitalisierung, die mit einem Bewusstseinswandel einhergehe, führe zur Entwicklung neuer, zunehmend populärerer Mobilitätsformen. Diese sollten gefördert und mit den klassischen Mobilitätsarten intelligent vernetzt werden. Auch sei ein gutes Zusammenspiel zwischen Flächen- und Verkehrsplanung wichtig. Zusätzlich müssten nach Meinung Kötters Strategien entwickelt werden, wie die Mobilität langfristig gesichert und nachhaltig gestaltet werden kann. Alle Maßnahmen und Strategien sollten mit den relevanten Akteuren der Region entwickelt und in einem Masterplan Mobilität zusammengefasst werden. „Ohne einen Masterplan werden wir der Zeit immer hinterher sein und den Stillstand in unserer Region zur Normalität machen. Das haben die Diskussionen im Impulsforum deutlich gemacht“, so Kötter.

Der Regionalverband will diese Aufgabe anpacken und verantwortlich übernehmen: „Es ist unser erklärtes Ziel, die Voraussetzungen für einen echten Masterplan zu schaffen und über unsere Gremien die notwendigen Ressourcen bereitzustellen“, machte Kötter deutlich. Für diese inhaltlich anspruchsvolle und für die Region immens wichtige Aufgabe sei auch weiterhin die breite Unterstützung der Gremien des Regionalverbandes und der für Verkehr und Mobilität zuständigen Akteure notwendig. Als erster Schritt wurde zum Beginn des Jahres beim Regionalverband eine „Stabsstelle Masterplan Mobilität“ eingerichtet, die in den nächsten Wochen ein detailliertes Konzept für die Aufstellung des Masterplans vorlegen wird. „Wir wollen keinen Papiertiger erarbeiten, der dann in den Regalen verstaubt, während sich auf den Straßen und Schienen nichts verbessert. Wir werden gemeinsam mit vielen Akteuren einen Masterplan erarbeiten, der langfristige Ziele anstrebt und dabei kurzfristige Erfolge ermöglicht“, so Mobilitätsdezernent Kötter abschließend.

Die interessante Dokumentation zum Impulsforum Mobilität wird dieser Tage an zahlreiche Entscheider und politische Vertreter der Region verschickt. Außerdem steht sie jedermann zum Download auf der Homepage des Regionalverbandes (www.region-frankfurt.de) zur Verfügung

 

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