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Einwohnerzahl, Anzahl der Beschäftigten und Bautätigkeit nehmen weiter zu

Regionalverband gibt neuen Monitoring-Bericht zur Metropolregion heraus

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist attraktiv: Zwischen dem Zensus 2011 und dem Jahresende 2016 stieg die Zahl der Einwohner um über 260.000, das entspricht bei einer Gesamteinwohnerzahl von 5,7 Millionen einem Zuwachs um 4,8 Prozent. Insbesondere die Städte Frankfurt, Offenbach und Darmstadt konnten mit jeweils rund zehn Prozent überdurchschnittliche Wachstumsraten erreichen. Im Gegensatz dazu stellt sich die Bevölkerungsentwicklung im Raum Aschaffenburg, im Odenwaldkreis, im Vogelsbergkreis und im Kreis Limburg-Weilburg eher moderat dar: Hier stagnierte die Einwohnerzahl seit 2011 weitgehend. Diese Zahlen sind dem jüngsten Monitoring-Bericht des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain zu entnehmen.

Auch die Zahl der Beschäftigten nimmt stark zu. Im Zeitraum 2011 bis 2016 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um rund zehn Prozent gestiegen – und damit doppelt so stark wie die Einwohnerzahl im entsprechenden Zeitraum. Festzustellen ist ein starkes Plus bei der Beschäftigung von Frauen. Nicht alle Kreise und kreisfreien Städte konnten von dieser positiven Beschäftigungsentwicklung profitieren: Während die Kreise Mainz-Bingen, Hochtaunus und Offenbach mit Werten um 15 Prozent die höchsten Steigerungen verzeichneten, sank in der Stadt Aschaffenburg die Zahl der Beschäftigten leicht. Bemerkenswert sind die hohen Zuwächse am Rand der Region beispielsweise in den Kreisen Limburg-Weilburg, Vogelsberg, Fulda und Miltenberg.

„Unsere Region ist ein äußerst attraktiver Wohn- und Gewerbestandort. Das zeigt die aktuelle Erhebung erneut deutlich. FrankfurtRheinMain bietet eine hohe Lebensqualität und eine starke Wirtschaft“, sagt der Erste Beigeordnete Rouven Kötter (SPD). „Um dieses Gleichgewicht trotz des weiterhin zu erwartenden Zuzugs nicht zu gefährden, müssen wir gemeinsam unter anderem für den Neubau von bezahlbarem Wohnraum sorgen und gleichzeitig darauf achten, dass wir attraktiv für Unternehmen bleiben.“

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain wird definiert als das Gebiet vom Kreis Gießen im Norden bis zum Kreis Bergstraße im Süden sowie in West-Ost-Ausdehnung vom Kreis Mainz-Bingen bis zum Kreis Aschaffenburg. Sie ist eine der elf anerkannten Metropolregionen in Deutschland und nach Rhein-Ruhr, Berlin-Brandenburg und München die viertgrößte. In der jetzt vom Regionalverband veröffentlichten Broschüre „Regionales Monitoring 2018 – Daten und Fakten zur Metropolregion FrankfurtRheinMain“ finden sich darüber hinaus Informationen zu den Themenfeldern Mobilität, Daseinsvorsorge und Flächennutzung mit Aussagen beispielsweise über die Pendlerverflechtungen, zur regenerativen Stromerzeugung oder zu der Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche. Es werden jeweils Daten und Fakten auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte der Metropolregion dargestellt. Die 60-seitige Broschüre kann im Internet unter www.region-frankfurt.de heruntergeladen oder kostenfrei unter der Telefonnummer 069/2577-1251 bestellt werden.

 

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