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Großes Interesse an einem Radschnellweg Vordertaunus

Online-Beteiligung des Regionalverbandes mit über 300 Anregungen abgeschlossen

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain koordiniert die Planungen eines Radschnellwegs Vordertaunus, der entlang der Kommunen Friedrichsdorf, Bad Homburg, Oberursel, Steinbach, Eschborn und Frankfurt führen soll. Bürgerbeteiligung wird dabei groß geschrieben und vom Regionalverband frühzeitig, umfassend und modern durchgeführt. Das zahlt sich aus: Über 300 Anregungen gingen bei der Online-Beteiligung ein. „Die Anregungen waren absolut konstruktiv und sehr hilfreich für unsere weitere Arbeit. Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich beteiligt haben.“ so der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent Rouven Kötter (SPD). „Wir haben entschieden, die Anregungen im Rahmen einer erneuten Befahrung mit unserem Planungsbüro vor Ort anzusehen, anschließend detailliert auszuwerten und dann die Planungen mit einem Vorschlag zum Trassenverlauf zu konkretisieren.“

Der Verband hatte vom 12. November bis 14. Dezember des vergangenen Jahres einen rund 25 Kilometer langen Routenverlauf in einer Online-Bürgerbeteiligung zur Diskussion gestellt. Die meisten Kommentare bezogen sich auf die Stadt Frankfurt (138), dann folgten Oberursel (50), Bad Homburg (41), Eschborn (27), Friedrichsdorf (15) und Steinbach (7), die übrigen waren gemarkungsübergreifend. Inhaltlich bezogen sich die Äußerungen auf die Themen „Verkehr “(119), „Gefahrenstelle“ (90), „Anbindung“ (70), sowie „Landschaft“ (37), der Rest fiel unter Sonstiges oder wurde keinem Thema zugeordnet.

Neben zahlreichen Hinweisen zu Gefahrenstellen, starken Steigungen oder Konflikten mit anderen Nutzungen wurde unter anderem eine Wegeführung südlich des Bad Homburger Bahnhofs angeregt. Dem steht eine direkte Führung entlang des Bad Homburger Bahnhofes gegenüber. Auch die in Planung befindliche Schienenstrecke Regionaltangente West war ein Thema: Die Prüfung beider Planungen hinsichtlich Synergien und paralleler Führung wurden hier beispielhaft genannt. In Frankfurt wird die Lorscher Straße als Engstelle gesehen und im Bereich des Sozialrathauses Bockenheim wurde zudem eine neue Radfahrbrücke über die dortigen Gleise angeregt. Ein Thema war noch die Führung der Schnellroute entlang der Ludwig-Erhardt-Anlage in Frankfurt: Für Radfahrer schwierige Knotenpunkte und Konflikte mit dem ruhenden Verkehr könnten so umfahren werden.

„Im nächsten Schritt werden wir Interessensverbände einladen und in die weiteren Planungen einbinden. Wir wollen einen breiten gesellschaftlichen Konsens für dieses sinnvolle Vorhaben erreichen“, sagt Mobilitätsdezernent Kötter. „Wir wollen die Region in Bewegung halten. Radschnellwege bieten eine sinnvolle Ergänzung, das Verkehrsnetz zu erweitern und werden somit ein Bestandteil unseres neuen Masterplanes Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain sein.“ Im Herbst dieses Jahres soll der konkrete Vorschlag für den neuen Radschnellweg auf dem Tisch liegen, der dann auf seine Machbarkeit hin vertiefend untersucht wird.

Weiteres Material und eine Karte über die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger können unter www.region-frankfurt.de/rsw abgerufen werden.

 

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