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Kommunen bauen mehr Wohnungen - Anstieg von 27 Prozent im vergangenen Jahr

Regionalverband legt neueste Zahlen zu Baufertigstellungen vor

Im Jahr 2017 wurden im Gebiet des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain rund 11.600 Wohnungen fertiggestellt. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber den drei Vorjahren um 27 Prozent, in den Jahren 2014 bis 2016 wurden jeweils rund 9.000 Wohnungen gebaut. Die Zahlen basieren auf den neuesten Erhebungen des Hessischen Statistischen Landesamtes. Zunahmen verbuchten 2017 insbesondere die beiden Großstädte Frankfurt und Offenbach, in denen die Zahl der fertiggestellten Wohnungen gegenüber dem Vorjahr nochmals kräftig auf rund 5.100 (plus 20 Prozent) beziehungswiese 900 (plus 47 Prozent) anstieg. „Das ist eine sehr gute Entwicklung. Nur, wenn wir genügend Wohnraum schaffen, bleibt unsere Region attraktiv und für jeden Geldbeutel bezahlbar. Schaffen wir es nicht, werden sich in absehbarer Zeit Menschen mit normalem Einkommen keinen Wohnraum im Zentrum der Region mehr leisten können. Ich freue mich daher sehr, dass die Kommunen ihre Aktivitäten spürbar erhöht haben und das Thema ‚Bauen‘ auf allen politischen Ebenen im Fokus steht. Nur als gemeinsame Kraftanstrengung lässt sich diese Herausforderung meistern“, kommentiert der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes Rouven Kötter (SPD) die Zahlen.

„Wir können uns noch nicht zurücklehnen. Nach der neuesten Prognose des Instituts für Wohnen und Umwelt benötigen wir bis zum Jahr 2030 etwa 15.300 Wohneinheiten per anno“, ergänzt Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU). „Wir sind aber auf einem guten Weg. Wir werden jetzt jede Kommune während der Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes bei der Ausweisung neuer Gebiete beraten und unterstützen.“

In dem Teil des Kreises Groß-Gerau, der zum Verbandsgebiet gehört, war Kelsterbach mit 419 erstellten Wohnungen der Spitzenreiter im vergangenen Jahr. Es folgen die Städte Groß-Gerau mit 196 und Rüsselsheim mit 94. Im Wetteraukreis, auch hier gehört nicht der gesamte Kreis zum Regionalverbandsgebiet, ist auf Platz eins die Stadt Bad Vilbel mit 273 gebauten Wohnungen, zweiter ist Bad Nauheim mit 210 und eigentlich ebenfalls zweiter ist Friedberg mit 209. An der obersten Position im Main-Kinzig-Kreis liegt die Stadt Hanau mit 270 Wohnungen, dahinter liegen Maintal mit 81 sowie Erlensee mit 68. Auch hier ist zu beachten, das nicht der komplette Main-Kinzig-Kreis zum Verbandsgebiet gehört.

Rang eins im Kreis Offenbach belegt die Stadt Rodgau mit 236 gebauten Wohnungen, Platz zwei nimmt Seligenstadt mit 139 und Platz drei Dreieich mit 122 Wohnungen ein. Die meiste Bautätigkeit im Main-Taunus-Kreis verzeichnete im Jahr 2017 Hofheim mit 190 Wohnungen, ganz dicht dahinter liegt Hattersheim mit 189 Wohnungen, es folgt Sulzbach mit 131. Schließlich drehten sich die meisten Kräne im Hochtaunuskreis in Oberursel (188 gebaute Wohnungen), Königstein (102) und Bad Homburg (101) rangieren dahinter.

Es fällt erneut auf, dass in vielen Kommunen nicht kontinuierlich Wohnungsbau betrieben wird: Ist ein Wohngebiet einmal erschlossen und bebaut, folgen oftmals mehrere Jahre mit nur geringer oder gar keiner Bautätigkeit. Andere Kommunen bleiben – bei geringen Fertigstellungszahlen - auf ihrem jeweiligen Status Quo. Wieder andere Kommunen haben Baugebiete in der Planung, die die Zahl der Baufertigstellungen in den nächsten Jahren dort weiter ansteigen lassen wird.

Im Jahr 2017 wurden im Verbandsgebiet rund 14.000 Baugenehmigungen erteilt, sodass auch 2018 eine rege Bautätigkeit zu erwarten ist.

Das Gebiet des Regionalverbandes (rund 2,3 Millionen Einwohner in 75 Kommunen) reicht auf der Nord-Süd-Achse von Münzenberg bis Groß-Gerau und in West-Ost-Ausdehnung von Eppstein bis Langenselbold.

 

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