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MTZ-Bebauung, Schienenring um Frankfurt und Beschleunigung von Investitionen

Regionalverbandsdirektor Thomas Horn und Erster Beigeordneter Rouven Kötter 100 Tage im Amt

Seit dem 1. März sind Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU) und Erster Beigeordneter Rouven Kötter (SPD) in ihren Ämtern und steuern die Entwicklung der Metropolregion. Nach jetzt 100 Tagen ziehen sie eine erste Zwischenbilanz. „Der Bau bezahlbarer Wohnungen und der Ausbau des Nahverkehrs sind unsere vordringlichsten Aufgaben“, sagen Horn und Kötter. Hierzu haben sie die Organisation des Hauses neu und straffer aufgestellt und schon viele Gespräche mit Verbandskommunen geführt. Zudem haben sie einen Vermittlungsvorschlag für den geplanten neuen Stadtteil an der A5 zwischen Frankfurt, Steinbach und Oberursel gemacht, die Diskussion zum neuen Baugebiet rund um das Main-Taunus-Zentrum (MTZ) angestoßen, den Bau eines Schienenrings um Frankfurt unterstützt, einen regionsweiten Mobilitätskongress für den 22. August initiiert und die Arbeiten zur Erhaltung und Förderung von Streuobstwiesen in der Region begonnen.

Drei schlagkräftige Abteilungen, die für das operative Geschäft zuständig sind, wurden gebildet:
„Planung“, „Metropolregion, Regionalentwicklung und Europa“ sowie „Klima, Energie und Kommunalservice“. „Wir wollen partnerschaftlich und vertrauensvoll mit unseren Mitgliedskommunen und allen Planungsebenen in Hessen zusammenarbeiten“, erklärt Horn. „Die Aufgaben im Bereich Metropolregion sind vielseitig und umfangreich. Selbstverständlich wird Verbandsdirektor Horn hier als Schlüsselfigur der Region tätig sein und sich in die weitere Entwicklung einbringen, auch wenn dieser Bereich gemäß Organigramm in meiner Verantwortung liegt“, ergänzt Erster Beigeordneter Kötter.

Auf große und vor allem sehr positive Resonanz sei der Vorschlag gestoßen, rund um das MTZ Wohnungen zu bauen. „Unter anderem die hessische Landesregierung und die Stadt Frankfurt wollen das Projekt unterstützen“, sagt Verbandschef Horn. Man habe mit den betroffenen Kommunen Sulzbach, Liederbach und Frankfurt Gespräche geführt und werde die Zusammenarbeit weiter fortsetzen. Auf der projektierten rund 70 Hektar großen Fläche wäre Platz für etwa 6.000 Menschen. Horn kündigt zudem an, dass die Fläche näher untersucht und dann in den neuen Regionalen Flächennutzungsplan aufgenommen werden soll. „Und das wird nicht unser letzter Vorschlag für eine neue Wohnbaufläche in FrankfurtRheinMain sein.“ Der Erste Beigeordnete Kötter ergänzt, dass gemeinsam mit dem bereits im Hause des Regionalverbandes vorhandenen Know-how und dem Büro Albert Speer und Partner ausgelotet werden soll, wie das neue Baugebiet mit Öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden werden kann. Noch vor der Sommerpause soll ein entsprechendes Konzept vorliegen. „Wir werden zeigen, dass die Bebauung rund um das MTZ gut an das Schienennetz angebunden werden kann.“

Das Papier werde auch als Vorarbeit für den Masterplan Mobilität dienen, der für das gesamte Verbandsgebiet aufgestellt werden soll. Ohnehin stecke man schon tief in den Vorbereitungen für den regionsweiten Mobilitätskongress am 22. August, einer Veranstaltung exklusiv für Kommunen und Verkehrsträger. Neben den schon oft zitierten Projekten wie viergleisiger Ausbau nach Friedberg, nordmainische S-Bahn, Regionaltangente West werden auch neue Überlegungen wie beispielsweise ein Schienenring um Frankfurt herum diskutiert werden. Auf Bundesebene werde man sich gemeinsam mit vielen Partnern aus der Region für die deutliche Beschleunigung und finanziellen Förderung des Schienenausbaus einsetzen. „Die Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Wohnungsbau lassen sich nicht getrennt voneinander betrachten und lösen. Das eine bedingt das andere. Deswegen wird der Regionalverband mehr Verantwortung übernehmen und weitere Impulse geben, die zu einer wesentlichen Leistungssteigerung des Verkehrsnetzes in FrankfurtRheinMain führen werden.“

Schließlich hat sich der Regionalverband dafür entschieden, seine Mitgliedskommunen bei der Erhaltung und Förderung der Streuobstwiesen zu unterstützen. Eine Abfrage bei einigen Mitgliedskommunen zeigte, dass es einen großen Bedarf gibt, sich zu vernetzen. Es wurde aber auch danach gefragt, wie man Streuobstwiesen langfristig finanzieren und die Pflege sichern kann. Ein Anfang soll mit einer Tagung am 21. August im MainÄppelhaus auf dem Lohrberg gemacht werden. Dort werden Vertreter aus den Kommunen, Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden und Obst- und Gartenbauvereinen die Möglichkeit haben, voneinander zu lernen. „Daraus soll ein Netzwerk für die Aktiven rund um Apfel, Speierling und Co. entstehen, das dazu beträgt, diesen für die Region und sein Stöffche so wichtigen Lebensraum der Streuobstwiesen zu erhalten“, sagt Kötter.

„Wir werden mit allen unseren Kräften die Region wie auch die Metropolregion FrankfurtRheinMain bei diesen und natürlich bei vielen anderen Themen nach vorne bringen. Wir müssen und wir werden regionale Kräfte bündeln und attraktiv bleiben für unsere Unternehmen wie auch Bewohnerinnen und Bewohner“, sagen Verbandsdirektor Horn und Erster Beigeordneter Kötter abschließend.

 

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