Seiteninhalt
 

Presse


Downloads >>

Filme >>


 

Pressemitteilungen

 

 

Plan über Windvorranggebiete vom Planungsausschuss verabschiedet

Im Gebiet des Regionalverbandes werden 0,6 Prozent Fläche ausgewiesen

Mit den Stimmen von CDU, SPD und den Grünen wurde in der heutigen Planungsausschusssitzung der Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain der Plan über die Windvorranggebiete verabschiedet. Die Gruppe der Unabhängigen votierte dagegen. „Ich freue mich sehr über die große Zustimmung zu den Windvorranggebieten in unserem Verbandsgebiet. Jetzt sind wir dem Ziel, Planungssicherheit für potenzielle Investoren, die Kommunen und die betroffene Bevölkerung zu schaffen, wieder ein großes Stück näher gekommen. Das ist ein wegweisender und historischer Beschluss sowie ein gutes Signal für unsere Region“, sagt Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU). Es ist jetzt sehr wahrscheinlich, dass die Vertreter in der Verbandskammer in ihrer Sitzung am nächsten Mittwoch ebenso votieren werden. Anschließend muss das Land Hessen den Plan noch genehmigen. Der Beschluss für den gesamten Regierungsbezirk Südhessen, das Verbandsgebiet ist ein Teil davon, muss die Regionalversammlung noch fassen.

In dem Plan für das Verbandsgebiet, im Fachjargon heißt er Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE), sind jetzt 21 Windvorranggebiete eingezeichnet, das sind insgesamt etwa 0,6 Prozent der Gesamtfläche des Regionalverbandsgebietes. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass auf 99,4 Prozent der Fläche keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Zur Ergänzung: Im Regierungsbezirk Hessen geht es insgesamt um 1,7 Prozent der Fläche für Windkraftanlagen. Solange der Plan keine Gültigkeit hat, darf im Prinzip an jeder Stelle ein Windrad gebaut werden. Die Bürgerinnen und Bürger und Fachbehörden hatten zwei Mal die Möglichkeit, Stellung zu dem Plan zu nehmen.

Das Regionalverbandsgebiet, wir sprechen von insgesamt 75 Mitgliedskommunen, ist 245.640 Hektar groß und reicht auf der Nord-Süd-Achse von Münzenberg bis Groß-Gerau und in der West-Ost-Ausdehnung von Eppstein bis Langenselbold.

 

Zurück