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Regionalverband FrankfurtRheinMain: Wir brauchen mehr Gleisanschlüsse

Mobilitätsdezernent Kötter übergibt Charta gemeinsam mit weiteren Akteuren in Berlin

„Die Schiene ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems und ich bin davon überzeugt, dass sie das auch in Zukunft sein muss. Daher ist es wichtig, dass wir weiter in die Gleisinfrastruktur investieren und damit die Schiene stärken“, hat der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Rouven Kötter (SPD) in Berlin deutlich gemacht. Anlass war die heutige Übergabe der „Gleisanschluss-Charta“ an Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr. Als Vertreter der Bundesländer nahm Dr. Torsten Sevecke, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen der Freien und Hansestadt Hamburg, das Papier entgegen.

Auf Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen setzen sich 37 Verbände und Organisationen aus Industrie, Handel, Logistik und öffentlichen Einrichtungen darin gemeinsam für die Stärkung und Förderung von Gleisanschlüssen im deutschen Schienennetz ein. Die zentralen Forderungen der Initiative sind unter anderem: Bürokratie abbauen und weniger Regeln beim Zugang zur Schiene, Gleisanschlussförderungen verbessern, die Kostenbelastung für den Anschluss an das öffentliche Netz senken, vorgelagerte Infrastrukturen sichern und leistungsfähiger machen, öffentliche Ladestellen ausbauen und sichern, Gewerbeflächen an die Schiene anbinden, Multimodalität fördern sowie Innovationen auf der „ersten und letzten Meile“ voranbringen, wie beispielsweise Digitalisierung, Automatisierung oder moderne Lokomotiven einsetzen.

„Wir erleben in der Mobilität gerade einen rasanten Wandel, der insbesondere durch die Digitalisierung und einen Bewusstseinswandel bei vielen Akteuren ermöglicht wird. Auch die Logistik sollte dabei ins Auge gefasst werden, hier bieten sich beachtliche Möglichkeiten. Die Schiene braucht einen festen Platz in der Logistikkette der Zukunft und dafür benötigen wir möglichst viele Gewerbestandorte mit Gleisanschluss. Dies bietet den Wirtschaftsunternehmen Flexibilität und ist für die jeweiligen Standortkommunen ein echter Wettbewerbsvorteil. Dadurch entlasten sich Kommunen aber auch selbst von unnötigem Lastwagenverkehr und schaffen vor Ort mehr Lebensqualität. Der Regionalverband hat sich im Masterplan Mobilität der Unterstützung des Schienengüterverkehrs verschrieben, bietet den Kommunen konkrete Hilfe unter anderem bei der Einrichtung von Gleisanschlüssen und bringt die erforderlichen Akteure an einen Tisch“, sagte Kötter, der bei der Übergabe der Charta die Belange der Regionen und Kommunen in Deutschland vertrat.

„Ich bin gespannt auf die Vorschläge in der Gleisanschluss-Charta. Wir werden uns jeden einzelnen davon genau ansehen und - gemeinsam – einen Machbarkeits-Check durchführen. Ich freue mich besonders, dass so viele Akteure aus der Branche mit der Gleisanschluss-Charta gerade zum jetzigen Zeitpunkt dieses sehr wichtige Themenfeld aufgreifen und an die Öffentlichkeit bringen. So können wir den Schwung für den Neustart der Gleisanschlussförderung nutzen“, sagte Staatssekretär Enak Ferlemann.

Weitere Infos zur Verbändeallianz und zur Gleisanschluss-Charta gibt es unter: www.gleisanschluss-charta.de

 

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