Seiteninhalt
 

Presse


Downloads >>

Filme >>


 

Pressemitteilungen

 

 

Regionalverband fordert Wiedereinführung des Generalverkehrsplanes

Vorstand beschließt Stellungnahme zum Entwurf des neuen Metropolgesetzes

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain fordert, künftig wieder einen Generalverkehrsplan aufzustellen und fortzuschreiben. Das hat der Regionalvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Forderung ist Bestandteil der Stellungnahme des Verbandes zum Entwurf der Landtagsfraktionen CDU und Grüne zur Änderung des Gesetzes über die Metropolregion FrankfurtRheinMain. In einem regionalen Generalverkehrsplan werden die grundsätzlichen Entwicklungslinien des künftigen Verkehrsgeschehens und die angestrebte Entwicklung des regional bedeutsamen Verkehrsnetzes aufgezeigt. Der bislang letzte Generalverkehrsplan wurde im Jahr 2000 vom damaligen Umlandverband aufgestellt.

„Der Umlandverband hat damals mit dem Plan Pionierarbeit geleistet. Seitdem gab es zahlreiche Erweiterungen und Einzelverbesserungen, doch strukturell sind die Verkehrsprobleme in der Region immer noch ungelöst. Im Gegenteil, sie haben sich in den vergangenen Jahren durch das Bevölkerungswachstum und den gleichzeitig steigenden Pendlerverflechtungen noch dramatisch verstärkt“, sind sich Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU) und der Erste Beigeordnete Rouven Kötter (SPD) einig. Sie weisen zudem darauf hin, dass sie mit dieser Forderung an die Landesregierung auch einem Appell aus der jüngsten Verbandkammersitzung nachkommen.

Der Verband hält in dem Papier seinen Wunsch aufrecht, die Städte Wiesbaden und Darmstadt mit in das Regionalverbandsgebiet aufzunehmen. Auch sollte weiterhin über eine Namensänderung nachgedacht werden, so dass sich darin auch die Metropolregion widerspiegelt. Um auch Aufgaben für diese Region, die weit über das Regionalverbandsgebiet hinausgeht, wahrnehmen zu können, sollte sich das Land Hessen an einer Finanzierung beteiligen. Dies sei in anderen Bundesländern schon üblich.

Die Stellungnahme des Verbandes wird noch der Verbandskammer zur Verabschiedung vorgelegt. Der Regionalverband ist zur Anhörung zu dem Gesetzesentwurf für den 7. Juni in den Landtag eingeladen.

 

Zurück