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Auswertung der Bürgerbeteiligung

Insgesamt 61 Kommentare gab es zum geplanten Radschnellweg Frankfurt-Maintal-Hanau. Sie stammen von 26 Bürgerinnen und Bürgern der drei beteiligten Städte. Zwischen dem 23. Juni und dem 21. Juli 2017 hatten sie die Gelegenheit, sich online an der Streckenplanung zu beteiligen. Heraus kamen viele hilfreiche Vorschläge und Ideen zum etwa 17 Kilometer langen Routenverlauf, den der Regionalverband in mehreren Varianten vorgeschlagen hatte. Sie bilden eine Grundlage für die weitere Planung. Die meisten Kommentare bezogen sich auf die Stadt Frankfurt (18), dann folgten Hanau (15) und Maintal (12), die übrigen waren gemarkungsübergreifend. Inhaltlich bezogen sich die Äußerungen auf die Themen „Anbindung“(22), „Verkehr“(15) sowie „Landschaft“(4), der Rest fiel unter Sonstiges.

Im Einzelnen war zum Beispiel die Wegeführung an der Hanauer Landstraße in Frankfurt ein Thema: Hier stand eine sehr gute Anbindung vieler Arbeitsplätze einem für Radfahrer gefährlich hohen Verkehrsaufkommen mit vielen Abgasen gegenüber. Der nördlich der „Hanauer“ verlaufende Routenvorschlag wurde dazu als eine Alternative positiv bewertet. In Richtung Maintal wurde die B8 zwar als grundsätzlich geeignet gesehen, es wurden aber auch Radwege südlich der Bundesstraße und am Campingplatz vorgeschlagen. In Maintal-Dörnigheim bekam der Streckenverlauf am Mainufer Pluspunkte: attraktives Landschaftsbild, kein hohes Verkehrsaufkommen, wenige Knotenpunkte. Minus: Konflikte mit Fußgängern sind wahrscheinlich.

Eine Alternative zum Mainufer könnte die Kennedystraße sein. Schließlich wird in Hanau ein Routenverlauf an der Kesselstädter Straße aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kritisch gesehen. Ein Thema war noch eine Schnellfahrroute entlang der im Untersuchungsraum nördlich gelegenen Bahnlinie: Da sie im Zuge des Ausbaus der Nordmainischen S-Bahn-Strecke ohnehin umstrukturiert wird, gibt es sicherlich auch Raum für einen Radweg.

Am Ende dieses Jahres könnte der Vorschlag für den neuen Radschnellweg auf dem Tisch liegen, der dann auf seine Machbarkeit hin vertiefend untersucht wird.

Eine Karte mit den einzelnen Aussagen der Bürger finden Sie am Fuß der Seite als PDF-Download.