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Fahrplan zur Verkehrswende

Zunächst innerhalb des Regionalverbandes und fortlaufend auch mit vielen Partnern haben sich drei Forderungen für die Mobilitätsentwicklung in FrankfurtRheinMain herauskristallisiert. Diese sind als ein Maßstab für das Erreichen der Verkehrswende zu betrachten und dienen gleichzeitig als Orientierungsrahmen.

1. „Mobilität für alle“

  • bezahlbar – zugänglich, unabhängig von Einkommen und Vermögen
  • barrierefrei – Menschen sollen unabhängig von ihren Fähigkeiten am Verkehr teilnehmen können
  • erreichbar – räumliche/zeitliche Erreichbarkeit von Verkehrsinfrastrukturen/-angeboten


2. „Unnötigen Verkehr vermeiden“

  • direkt („Linie“) – optimierte Verkehrsnetze, zum Beispiel durch Lückenschlüsse, und damit das Vermeiden von Umwegen
  • kompakt („Fläche“) – kompakte Siedlungsstrukturen und Mischnutzung von Flächen ermöglichen kürzere Wege
  • bewusst („Mensch“) – Planen und Hinterfragen des eigenen Mobilitätsverhaltens führt zum Einsparen von Wegen


3. „Nötigen Verkehr gestalten“

  • umweltfreundlich – flächensparender, immissionsarmer/-vermeidender Verkehr benötigt verkehrssparsame Siedlungsstrukturen und eine gute Nahmobilität
  • umfeldgerecht – den vorhandenen Nutzungen entsprechend, mit dem Ziel, lebens-werte und attraktive Räume zu schaffen
  • wirtschaftlich – Nutzen-Kosten-Verhältnis ist zu berücksichtigen


Zwei Jahre stehen für die Erstellung des Fahrplans zur Verfügung. Um im Takt zu bleiben, starten die Phasen quartalsweise nacheinander und laufen anschließend nebeneinander und sich gegenseitig ergänzend weiter.

Eine neue Herangehensweise

Der Fahrplan weist die Richtung und hält alle in der Spur! Pläne sind gut, Umsetzen ist besser! Warum also warten, bis der Fahrplan in zwei Jahren fertig ist? Jede heute schon startklare Maßnahme und jedes heute schon tragende Projekt wird sofort beginnen. Das hilft, um bei der Verkehrswende aufzuholen. Gleichtzeitg ist es möglich, auf diese Weise Praxiserfahrungen für weitere Aktionen zu sammeln