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Wohnungsbedarf

Wohnungsbedarfsprognose des Regionalverbandes bis 2030

Im Jahr 2016 hat der Regionalverband eine Wohnungsbedarfsprognose erstellt, die jede einzelne seiner 75 Mitgliedskommunen betrachtet. Diese bezieht sich auf denZeitraum 2013 bis 2030 . Die Prognose ermittelte insgesamt einen Bedarf von gut 184.000 Wohnungen. Die Berechnungen stützten sich auf die gemeindeweise Bevölkerungsprognose der Hessen Agentur und eine Wohnungsbedarfsprognose des Darmstädter Instituts für Wohnen und Umwelt auf Kreisebene jeweils mit dem Zieljahr 2030. Der Regionalverband ergänzte diese Prognosen um Annahmen zum Flüchtlingszuzug und errechnete eine gemeindeweise Verteilung.

Die Bedarfszahlen für die 75 Städte und Gemeinden des Regionalverbandes finden sich im Downloadbereich der Seite.

Kommunen bauen mehr Wohnungen – Regionalverband legt Zahlen vor

Rund 11.600 Wohnungen entstanden 2017 im Regionalverbandsgebiet. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber den drei Vorjahren um 27 Prozent. In den Jahren 2014 bis 2016 waren es jeweils rund 9.000 Wohnungen. Die Zahlen basieren auf Erhebungen des Hessischen Statistischen Landesamtes. Zunahmen verbuchten 2017 insbesondere die beiden Großstädte Frankfurt und Offenbach, in denen die Zahl der fertiggestellten Wohnungen gegenüber dem Vorjahr nochmals kräftig auf rund 5.100 (plus 20 Prozent) beziehungswiese 900 (plus 47 Prozent) anstieg.
In jenem Teil des Kreises Groß-Gerau, der zum Verbandsgebiet gehört, war Kelsterbach mit 419 neuen Wohnungen der Spitzenreiter im vergangenen Jahr. Es folgen die Städte Groß-Gerau mit 196 und Rüsselsheim mit 94. Im Wetteraukreis, auch hier gehört nicht der gesamte Kreis zum Regionalverbandsgebiet, ist auf Platz eins die Stadt Bad Vilbel mit 273 gebauten Wohnungen, an zweiter Stelle steht Bad Nauheim mit 210, gefolgt von Friedberg mit 209 Wohnungen. An der obersten Position im Main-Kinzig-Kreis steht die Stadt Hanau mit 270 Wohnungen, dahinter liegen Maintal mit 81 sowie Erlensee mit 68. Auch hier ist zu beachten, dass nicht der komplette Main-Kinzig-Kreis zum Verbandsgebiet gehört.
Rang eins im Kreis Offenbach belegt die Stadt Rodgau mit 236 gebauten Wohnungen, Platz zwei nimmt Seligenstadt mit 139 und Platz drei Dreieich mit 122 Wohnungen ein. Die größte Bautätigkeit im Main-Taunus-Kreis verzeichnete im Jahr 2017 Hofheim mit 190 Wohnungen, ganz dicht dahinter liegt Hattersheim mit 189 Wohnungen, es folgt Sulzbach mit 131. Schließlich drehten sich die meisten Kräne im Hochtaunuskreis in Oberursel (188 gebaute Wohnungen), Königstein (102) und Bad Homburg (101) rangieren dahinter.