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Datum: 28.08.2025

Fünf Jahre »machen«: Die Mobilitätsstrategie wirkt

Mehr Rad- und Fußverkehr, weniger Auto – über 11 Millionen Euro Fördermittel für die Region

Die Mobilitätsstrategie des Regionalverbands FrankfurtRheinMain zeigt Wirkung: Die neuesten Ergebnisse der bundesweiten Studie „Mobilität in Deutschland“ belegen für das Gebiet der Mobilitätsstrategie eine klare Verschiebung im Mobilitätsverhalten: Wege mit dem Rad und zu Fuß haben in den letzten Jahren um fünf Prozentpunkte zugenommen, während der motorisierte Individualverkehr trotz steigender PKW-Zahlen zurückging.

„Die Menschen laufen mehr zu Fuß und nutzen häufiger das Fahrrad. Das ist ein ermutigendes Signal für unsere Region und die Bestätigung, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands und Mobilitätsdezernent, anlässlich einer großen Beteiligungsveranstaltung zur Fortschreibung der Mobilitätstrategie im Haus der Region. „Natürlich haben neben äußeren Einflussfaktoren auch zahlreiche weitere Akteure im Mobilitätsbereich ihren Teil dazu beigetragen. Nun gilt es, diesen gemeinsamen Weg konsequent fortzuführen.“


Aber nicht nur die verkehrlichen, sondern auch die finanziellen Zahlen sprechen eine klare Sprache: „In den letzten Jahren ist es uns gelungen, rund acht Millionen Euro an Fördermitteln für unsere Mitgliedskommunen einzuwerben. Zählt man die geförderten Personalmittel hinzu, die wir den Kommunen in Form von fachlicher Unterstützung bereitstellen konnten, sind es weit über 11 Millionen Euro. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsorientierte Mobilität mit Bewegungsqualität in der Region“, erläuterte Rouven Kötter.

Rund fünf Jahre nach der einstimmigen Verabschiedung der ursprünglichen Mobilitätsstrategie durch die Verbandskammer wird diese nun evaluiert und weiterentwickelt. Die Verabschiedung ist für die letzte Sitzung der Verbandskammer im Jahr 2025 vorgesehen. „Wir haben mit unserer Strategie im Schulterschluss mit unseren Mitgliedskommunen, Landkreisen, Organisationen und Verbänden wichtige Impulse gesetzt und konkrete, nutzbare Mobilitätsangebote geschaffen. Nun gilt es, diesen Kurs mit unverminderter Energie fortzusetzen und unsere Strategie an aktuelle Herausforderungen anzupassen“, so Kötter.

Die Veranstaltung bot Gelegenheit, gemeinsam auf die Fragen „Wo kommen wir her? Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?“ einzugehen. Die Abteilung Mobilität des Regionalverbands präsentierte die vielfältigen Aktivitäten der letzten Jahre in Form eines Marktplatzes, an dem sich die Gäste je nach Interesse informieren konnten. Themen wie regionale Radverkehrsprojekte, Mobilitätsstationen, Schienengüterverkehr, Wirtschaftsverkehrsstrategie, Fußverkehr oder das große Förderprojekt transform-R verdeutlichten die Bandbreite der Arbeit.

Kötter dankte ausdrücklich den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Mobilitätsstrategie erarbeitet, kontinuierlich umgesetzt und nun mit frischen Ideen weiterentwickelt haben. „Ohne die große Fachkompetenz und das Engagement unseres Teams wäre dieser Erfolg nicht möglich. Genauso wichtig ist der Schulterschluss mit unseren Mitgliedskommunen und strategischen Partnern – nur gemeinsam können wir die Mobilitätswende gestalten“, so Kötter.

„Die Beteiligungsveranstaltung brachte zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Organisationen, Aufgabenträger und Verbände ins Haus der Region. In Gesprächen, Diskussionen und Workshops konnten wir von diesen Experten viele Ideen, klare Forderungen und Anregungen sammeln, die nun in die Fortschreibung der Mobilitätsstrategie einfließen werden“, resümierte der zuständige Abteilungsleiter für Mobilität Georgios Kontos. „Die Veranstaltung war ein wichtiger Zwischenschritt. Sie hat gezeigt, wie groß das Interesse an unserer Mobilitätsstrategie ist und wie viele Akteure bereit sind, aktiv an der Weiterentwicklung mitzuwirken. Die beste Motivation für die nächsten Arbeiten bis zur Verabschiedung Ende 2025.“


 

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