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Glasfaserkabel für die Region

Eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur ist für die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft unerlässlich. Leben und Arbeiten sind ohne eine leistungsfähige Internetverbindung schon heute kaum mehr vorstellbar.

Nur ein flächendeckendes Glasfasernetz (FTTH/B ‒ fibre to the Home/Building, Glasfaser bis an/in das Gebäude) als leistungsfähiges, kabelgebundenes Datenübertragungsmedium mit geringer Störanfälligkeit und langer Lebensdauer kann die enorm steigenden Bedarfe beim Austausch der Datenmengen künftig noch decken und eine reibungslose Nutzung digitaler Anwendungen gewährleisten. Glasfaserleitungen bilden zudem die infrastrukturelle Grundlage für den Ausbau weiterer wichtiger digitaler Infrastrukturen wie den Mobilfunkstandard 5G oder Rechenzentren. Ein flächendeckendes Glasfasernetz ist somit das Fundament für einen weiterhin attraktiven und wettbewerbsfähigen Standort FrankfurtRheinMain.

Der Regionalverband hat daher im Mai 2019 das regionale Kooperationsprojekt „Gigabitregion FrankfurtRheinMain“ (kurz: Gigabitregion FRM) ins Leben gerufen, um durch ein konzertiertes Vorgehen, eine enge Kooperation mit der Privatwirtschaft und den örtlichen kommunalen Unternehmen sowie durch die Synchronisation von eigenwirtschaftlichem, kooperativem und gefördertem Ausbau einen flächendeckenden, kosteneffizienten und beschleunigten Glasfaserausbau in FRM zu erreichen. Ziel sind hochmoderne, frei zugängliche Glasfaseranschlüsse bis an jedes Unternehmen und 90 Prozent der Haushalte bis 2030.

Für die Umsetzung und Koordination des Projektes wurde im Juni 2021 die Gigabitregion FrankfurtRheinMain GmbH als verfasste Organisation des regionalen Zusammenschlusses gegründet. Sie dient seither als zentrale Schnitt- und Koordinierungsstelle zwischen den Telekommunikationsunternehmen, den Gebietskörperschaften und weiteren beteiligten regionalen Akteuren. Die GmbH ist für das Prozess- und Projektmanagement sowie für das Projekt-Monitoring verantwortlich, überwacht die Qualitätssicherung und moderiert in Konfliktfällen. Den beteiligten Kommunen und Landkreisen steht sie beratend zur Seite.