Alexander Simon neuer Verbandskammer-Vorsitzender
Eppsteins Bürgermeister einstimmig gewählt – neuer Regionalvorstand gewählt und eingeführt
Alexander Simon (CDU), Bürgermeister von Eppstein, ist neuer Verbandskammer-Vorsitzender des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain. Einstimmig gewählt wurde der 45-jährige Kommunalpolitiker bei der konstituierenden Sitzung der Kammer am Mittwoch, 9. September 2026.
Verbandsdirektorin Claudia Jäger (CDU) wünschte dem frisch gewählten Verbandskammer-Vorsitzenden alles Gute: „Das einstimmige Wahlergebnis ist ein klarer Vertrauensbeweis für Herrn Simon, der seit 2009 Mitglied der Verbandskammer ist. Als engagierter Bürgermeister bringt er zudem jede Menge Erfahrung aus dem Rathaus mit. Ich freue mich sehr auf eine gute und enge Zusammenarbeit.“ Simon ist seit November 2013 Bürgermeister in Eppstein. Zuvor war er dort als Erster Stadtrat sowie im Landratsamt des Hochtaunuskreises beruflich tätig.
Alexander Simon dankte für seine Wahl und für das damit verbundene Vertrauen: „Für mich ist die Wahl eine große Ehre. Ich werde das Amt verantwortlich und überparteilich ausüben. Dieses Regionalparlament repräsentiert alle Kommunen des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain und umfasst damit einen unglaublich großen Erfahrungsschatz der kommunalen und regionalen Politik. Ich freue mich, auch in der neuen Rolle beizutragen, unsere Region weiter nach vorne zu bringen!“
Zu Stellvertreterinnen und Stellvertretern des Verbandskammer-Vorsitzenden wurden gewählt: Lena Herget (Reichelsheim/Wetterau), Adelheid Spruck (Nidda), Klaus Schumann (Wehrheim) und Daniel Philipp (Hofheim am Taunus).
Ein weiterer Höhepunkt der konstituierenden Sitzung bildete die Wahl der ehrenamtlichen Beigeordneten, die den beiden hauptamtlichen Vorständen Claudia Jäger (CDU) und Rouven Kötter (SPD) zur Seite stehen. Gewählt wurden: Andreas Bär (Nidderau), Steffen Bonk (Steinbach/Taunus), Peter Freier (Offenbach), Michael Göllner (Hammersbach), Lisa Gößwein (Bischofsheim), Manfred Jordis (Bad Nauheim), Dr. Stefan Naas (Steinbach/Taunus) und Christian Seitz (Kriftel).
In dem Zusammenhang würdigte und verabschiedete Verbandsdirektorin Claudia Jäger vier teils langjährige ehrenamtliche Beigeordnete: Jürgen Banzer (CDU), Linelle Suffert (Grüne), Horst Burghardt (Grüne) und Gerhard Schultheiß (SPD).
Das Arbeitsprogramm der Verbandskammer war umfangreich. Gewählt wurden auch die Mitglieder des Verbandskammer-Präsidiums, die Vertreterinnen und Vertreter für die Regionalversammlung Südhessen, die Mitglieder für den Vermittlungsausschuss zum Regionalen Flächennutzungsplan im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main sowie Vertreter für die Verbandsversammlung der ekom21 – Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen.
Die Verbandskammer mit 80 Vertreterinnen und Vertretern aus den Mitgliedskommunen des Verbandes ist das höchste Beschlussorgan des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.
Weitere Infos zum Regionalverband
- Kernaufgabe ist die Aufstellung und Fortschreibung des Regionalen Flächennutzungsplanes (RegFNP) für das Verbandsgebiet. Der Plan legt unter anderem fest, wo Wohn-, Gewerbe- und Freiflächen zu finden sind.
- Darüber hinaus bearbeiten die rund 120 Mitarbeitenden des Regionalverbandes viele weitere wichtige regionale Themen und unterstützen mit Dienstleistungen die Kommunen in der Region. Dazu zählen die Konzeption und Umsetzung zukunftsweisender Strategien in den Bereichen Mobilität, Digitalisierung und Fachkräftesicherung ebenso wie die Fortschreibung des Regionalen Energiekonzeptes und umfangreiche Aktivitäten zum Erhalt der Streuobstwiesen.
- Zu den vielfältigen Dienstleistungen gehören die Beratung von Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung, der nachhaltigen Ansiedlung von Rechenzentren oder bei der Suche nach passenden Fördermitteln sowie die Bereitstellung von Daten-Monitorings und Prognosen und die Erarbeitung von Strukturanalysen und Wirtschaftsförderungskonzepten.
- Zudem betreibt der Regionalverband die Geschäftsstelle der Metropolregion FrankfurtRheinMain, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und Landkreisen auch außerhalb des Verbandsgebietes initiiert und die Kooperation mit und zwischen den Regionalen Gesellschaften der Metropolregion fördert.
- Schließlich sichert das vom Regionalverband betriebene Europabüro der Metropolregion mit seiner Zentrale im Haus der Region in Frankfurt und seiner Repräsentanz im Mehr-Regionen-Haus in Brüssel den Informationsfluss aus der europäischen Hauptstadt in die Region und sorgt für eine Vertretung der kommunalen und regionalen Anliegen bei den Institutionen der Europäischen Union.
- Mehr unter: www.region-frankfurt.de