Ladeinfrastruktur für E-Lkw: Lukrative Förderung vor allem für kleine und mittlere Unternehmen
Regionalverband informiert über vorteilhaftes Förderprogramm und die wirtschaftlichen Chancen aus kombiniertem Depotladen und Lkw-Stellplatz-Sharing
Ein zukunftsfähiges Zusatzgeschäft, das planbare Erlöse generiert und massiv bezuschusst wird? Möglich macht dies ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr (BMV), das den Ausbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge (Lkw) fördert.
Die Initiative richtet sich an Unternehmen, die auf ihrem Betriebshof oder im Depot nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur errichten möchten, ebenso an Akteure, die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur planen. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren dabei besonders. Beim ersten, mittlerweile abgeschlossenen Förderaufruf gab es bereits einen großen „Ansturm“ von Anträgen. Der nächste Förderaufruf ist nun für Anfang 2027 angekündigt – insgesamt stellt der Bund für einen Zeitraum von vier Jahren 1 Milliarde Euro bereit.
„Die Förderrichtlinie ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sehr interessant, weil sie für diese Zielgruppe lukrative Anschubfinanzierungen und hohe Förderquoten ermöglicht. Der Regionalverband befürwortet den Umstieg auf E-Mobilität und den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Wenn Unternehmen für ihren Eigenbedarf Ladestationen anschaffen können, diesen Strom auch verkaufen und mit smart gesteuerten Lkw-Parkplatz-Sharing-Modellen verknüpfen können, dann ist das ein wegweisendes Geschäftsmodell. Das gilt insbesondere für die boomende Logistikregion FRM, in der es einen riesigen Bedarf an zusätzlichen Lkw-Stellplätzen gibt“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter und Mobilitätsdezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.
Große Chancen sieht ebenso Claudia Bohner-Degrell, die beim Regionalverband für die Regionale Wirtschaftsverkehrsstrategie zuständig ist. „Wenn sich Unternehmen neben dem Kerngeschäft ein Zusatzgeschäft aus Lkw-Stellplatzsharing und E-Ladestation aufbauen möchten, dann gibt es dafür jetzt die perfekten Förderbedingungen. Deswegen empfehlen wir allen interessierten Betrieben, an der nächsten Runde der Bundesförderung Anfang 2027 teilzunehmen.“
Der Regionalverband greift das Thema der mangelnden Lkw-Parkplätze im Zuge seiner Wirtschaftsverkehrsstrategie für die Region FrankfurtRheinMain auf. Die Optimierung von Lkw-Parkflächen und die Entwicklung von Ladeinfrastruktur zählen zu den konkreten Maßnahmen. Im Sommer 2025 veranstaltete der Regionalverband bereits ein erstes Netzwerktreffen dazu, bei dem 50 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Logistikunternehmen, Spediteure, Interessenverbände und Anbieter von Truck-Parking-Systemen diskutierten, wie mehr Parkraum für Lkw durch effektivere Flächennutzung geschaffen werden kann und wie sich dies mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur verknüpfen lässt.
Weitere Informationen
Die Initiative richtet sich an Unternehmen, die auf ihrem Betriebshof oder im Depot nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur errichten möchten, ebenso an Akteure, die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur planen. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren dabei besonders. Beim ersten, mittlerweile abgeschlossenen Förderaufruf gab es bereits einen großen „Ansturm“ von Anträgen. Der nächste Förderaufruf ist nun für Anfang 2027 angekündigt – insgesamt stellt der Bund für einen Zeitraum von vier Jahren 1 Milliarde Euro bereit.
„Die Förderrichtlinie ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sehr interessant, weil sie für diese Zielgruppe lukrative Anschubfinanzierungen und hohe Förderquoten ermöglicht. Der Regionalverband befürwortet den Umstieg auf E-Mobilität und den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Wenn Unternehmen für ihren Eigenbedarf Ladestationen anschaffen können, diesen Strom auch verkaufen und mit smart gesteuerten Lkw-Parkplatz-Sharing-Modellen verknüpfen können, dann ist das ein wegweisendes Geschäftsmodell. Das gilt insbesondere für die boomende Logistikregion FRM, in der es einen riesigen Bedarf an zusätzlichen Lkw-Stellplätzen gibt“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter und Mobilitätsdezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.
Große Chancen sieht ebenso Claudia Bohner-Degrell, die beim Regionalverband für die Regionale Wirtschaftsverkehrsstrategie zuständig ist. „Wenn sich Unternehmen neben dem Kerngeschäft ein Zusatzgeschäft aus Lkw-Stellplatzsharing und E-Ladestation aufbauen möchten, dann gibt es dafür jetzt die perfekten Förderbedingungen. Deswegen empfehlen wir allen interessierten Betrieben, an der nächsten Runde der Bundesförderung Anfang 2027 teilzunehmen.“
Der Regionalverband greift das Thema der mangelnden Lkw-Parkplätze im Zuge seiner Wirtschaftsverkehrsstrategie für die Region FrankfurtRheinMain auf. Die Optimierung von Lkw-Parkflächen und die Entwicklung von Ladeinfrastruktur zählen zu den konkreten Maßnahmen. Im Sommer 2025 veranstaltete der Regionalverband bereits ein erstes Netzwerktreffen dazu, bei dem 50 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Logistikunternehmen, Spediteure, Interessenverbände und Anbieter von Truck-Parking-Systemen diskutierten, wie mehr Parkraum für Lkw durch effektivere Flächennutzung geschaffen werden kann und wie sich dies mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur verknüpfen lässt.
Weitere Informationen
- Infos zur Bundesförderung Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge und zur Antragstellung auf der Webseite der NOW GmbH: www.now-gmbh.de/foerderung/foerderfinder/ladeinfrastruktur-fuer-schwere-nutzfahrzeuge/
- Bei Interesse an Lkw-Stellplatz-Sharing und privater „Shared Hub“ steht Claudia Bohner-Degrell (Regionalverband) zur Verfügung unter: bohner-degrell@region-frankfurt.de
- Hier geht’s zur Wirtschaftsverkehrsstrategie FrankfurtRheinMain des Regionalverbandes: https://www.wirtschaftsverkehr-frm.de/