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Datum: 21.08.2026

Radschnellweg Frankfurt - Maintal - Hanau (FRM7): Förderbescheid für Machbarkeitsstudie Gleisquerung im Frankfurter Osten

Das Land Hessen fördert die Erstellung der Studie mit knapp 32.000 Euro

Bei der Realisierung des Radschnellwegs Frankfurt – Maintal – Hanau (FRM7) ist ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Hessische Staatsminister für Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Herr Kaweh Mansoori, übergab kürzlich einen Förderbescheid zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur planfreien Querung der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn im Bereich Mainkur / Am Roten Graben an der östlichen Stadtgrenze von Frankfurt am Main.

Zur Übergabe des Förderbescheides begrüßten Claudia Jäger, Verbandsdirektorin des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain und Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, den Minister im Haus der Region.

Im Bereich Mainkur / Am Roten Graben soll der Radverkehr mittels einer Über- oder Unterführung sicher auf die andere Seite der Gleise geführt werden. Das Land Hessen fördert die Machbarkeitsstudie mit 31.800 Euro. Insgesamt betragen die Kosten für die Anfertigung der Machbarkeitsstudie 62.000 Euro.

„Radschnellverbindungen schaffen gerade im Rhein-Main-Gebiet eine echte Alternative für viele Wege im Alltag. Wer mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Bahnhof fährt, braucht sichere und direkte Verbindungen, auf denen man gut vorankommt. Deshalb unterstützen wir den Regionalverband dabei, jetzt die konkrete Planung auf den Weg zu bringen“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori bei der Übergabe der Förderbescheide an Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands FrankfurtRheinMain.

„Die Mainkur stellt ein Nadelöhr in der Radverkehrsverbindung zwischen Frankfurt am Main und dem östlichen Verbandsgebiet dar. Die Machbarkeitsstudie wird aufzeigen, wie der Radverkehr in diesem Bereich sicherer und komfortabler gestaltet werden kann. Mit dem Förderbescheid des Landes Hessen kommen wir bei der Umsetzung des Radschnellwegs Frankfurt – Maintal – Hanau einen entscheidenden Schritt voran“, sagte Rouven Kötter.

Auf einer Länge von gut 17 Kilometern soll der Radschnellweg Frankfurt – Maintal – Hanau (FRM7) künftig die Städte Frankfurt am Main, Maintal und Hanau miteinander verbinden. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2019 bescheinigte dem Projekt, bedeutende Arbeitsplatzschwerpunkte in den beteiligten Städten zu verbinden und macht ein Nutzungspotenzial von 2.000 Radfahrenden täglich aus.

Zudem übergab der Minister bei der Veranstaltung im Haus der Region zwei weitere Förderbescheide zur Umsetzung von Teilabschnitten des Radschnellwegs Seligenstadt – Flughafen Frankfurt (FRM9) in Höhe von mehr als 2,2 Millionen Euro.

Radschnellwege verbinden Städte und Gemeinden über Verwaltungsgrenzen hinweg und ermöglichen auch auf längeren Distanzen eine leistungsfähige Radinfrastruktur. Sie tragen dazu bei, den Radverkehr als festen Bestandteil der Alltagsmobilität in der Region zu stärken und Lücken im bestehenden Netz zu schließen.
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain übernimmt die koordinierende Rolle zwischen den beteiligten Kommunen und Projektpartnern und begleitet die Umsetzung des Vorhabens.
Mit dem aktuellen Förderbescheid ist nun der Weg für die nächsten Planungs- und Umsetzungsschritte frei, um mit dem FRM7 einen weiteren Baustein für eine moderne Radverkehrsinfrastruktur in der Region FrankfurtRheinMain zu schaffen.


Weitere Informationen

• Mehr Infos zu den Radschnellwegen unter: www.region-frankfurt.de/rsw • Der Regionalverband FrankfurtRheinMain setzt seit 2015 auf den Ausbau sicherer und gut ausgebauter Radschnellwege in der Region.
• Der erste Spatenstich für einen Radschnellweg im Verbandsgebiet erfolgte 2018 mit dem Baubeginn des ersten Teilstücks der Strecke Frankfurt-Darmstadt (FRM1).
• Der Radschnellweg FRM9 verbindet künftig Seligenstadt, Rodgau, Dietzenbach, Dreieich, Neu-Isenburg und den Flughafen Frankfurt.
• Grundlage für die Umsetzung ist die zuvor erarbeitete Machbarkeitsstudie sowie die Kooperationsvereinbarung der beteiligten Partnerkommunen.


 

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