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Datum: 25.09.2026

Große Resonanz bei Befahrung des Radschnellwegs Vordertaunus

Regionalverband bringt Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbände und Bürgerschaft zusammen, um mit dem Rad die Strecke des Radschnellwegs FRM5 zu erkunden

Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet der Abschnitt des künftigen Radschnellwegs Vordertaunus (FRM5) zwischen Friedrichsdorf, Bad Homburg und Oberursel? Das erkundeten auf Einladung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kürzlich mit dem Rad. Die Veranstaltung am 21. September bildete den gelungenen Auftakt der Reihe „Radschnellwege vor Ort erleben“ und fand im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt.


Auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke fuhren die Radlerinnen und Radler insgesamt zehn Stopps an. Gekleidet mit neonfarbenen Warnwesten ging es in einer Zweiradschlange über grüne Hügel mit Blick auf die Frankfurter Skyline, auf den Schulhof des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums und mitten durch die Innenstadt von Bad Homburg.


Vor Ort informierten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen, des Regionalverbands sowie weiterer Institutionen über den aktuellen Planungsstand und die Entwicklungsmöglichkeiten entlang der Trasse. Damit konnten sich die Teilnehmenden ein realistisches Bild an den betreffenden Punkten machen und direkt Fragen stellen. Die Hintergrundberichte aus verschiedenen fachlichen und kommunalen Perspektiven zeigten, wichtig eine enge interkommunale Zusammenarbeit bei diesem Projekt ist.


Die Befahrung machte deutlich, dass viele Abschnitte des geplanten Radschnellwegs FRM5 bereits heute nutzbar sind. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass es Bereiche gibt, in denen die Strecke hinsichtlich Sicherheit, Komfort und Durchgängigkeit weiter verbessert werden kann. Ziel ist, die bestehende Strecke schrittweise weiterzuentwickeln und langfristig zum hohen Standard einer Radschnellverbindung auszubauen. Begrenzte Flächenverfügbarkeiten und unterschiedliche Nutzungsansprüche erfordern dabei transparente Abwägungen und eine schrittweise Umsetzung geeigneter Maßnahmen. Dies geschieht durch eine Vielzahl von Einzelschritten – dazu zählen beispielsweise Fahrradstraßen, sichere Querungen, Markierungen sowie Beschilderungen.


„Die große Resonanz zeigt, wie viel Begeisterung und Rückenwind es für attraktive Radverbindungen in unserer Region gibt. Wer die Strecke selbst erlebt, erkennt sofort ihr enormes Potenzial. Gemeinsam wollen wir den Radschnellweg Schritt für Schritt zu einer durchgängigen, sicheren und komfortablen Verbindung entwickeln, die Lust aufs Radfahren macht und im Alltag eine echte Alternative bietet“, sagte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter und Mobilitätsdezernent des Regionalverbands.

Die Erkenntnisse aus der Befahrung fließen in die weitere Entwicklung des Radschnellwegs ein. Mit der Veranstaltungsreihe „Radschnellwege vor Ort erleben“ wird der Regionalverband FrankfurtRheinMain auch künftig den direkten Austausch zwischen Kommunen, Fachakteuren und Öffentlichkeit fördern und die Entwicklung der Radschnellwege in der Region sichtbar begleiten. Das Veranstaltungsformat soll der Austausch zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren stärken und den Raum dafür bieten, Herausforderungen entlang der Strecke zu diskutieren sowie Perspektiven für die weitere Entwicklung des Radverkehrs aufzuzeigen.


Der Radverkehr gewinnt insbesondere auf mittleren und längeren Distanzen immer mehr an Bedeutung. Gerade im dicht vernetzten Ballungsraum Frankfurt-RheinMain kann das Fahrrad einen wichtigen Beitrag zur alltäglichen und zukunftsweisenden Mobilität leisten. Radschnellwege schaffen attraktive Verbindungen zwischen Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Freizeitstandorten und erhöhen die Wahlfreiheit bei der Verkehrsmittelwahl.


Der geplante Radschnellweg Vordertaunus zählt zu den vier bedeutendsten Radschnellwegverbindungen Hessens. Die Verbindung soll langfristig Friedrichsdorf, Bad Homburg, Oberursel sowie Eschborn und Frankfurt miteinander verknüpfen.
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung am 21. September 2026 wird die Reihe fortgesetzt – die Befahrung eines weiteren Radschnellwegs ist bereits geplant.

Weitere Informationen
Mehr Infos zu diesen und weiteren Radschnellwegs-Projekten in der Region unter: www.region-frankfurt.de/rsw

 

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