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Über 60 Kommentare zum geplanten Radschnellweg Frankfurt-Maintal-Hanau

Vorschläge werden geprüft und können in Routenvorschlag einfließen

(tek) Insgesamt 26 Bürgerinnen und Bürger haben sich während der Online-Beteiligung zum Radschnellweg Frankfurt-Maintal-Hanau geäußert und insgesamt 61 Anregungen abgegeben. Dies geht aus einer jetzt veröffentlichten Auswertung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain hervor. Der Verband hatte vom 23. Juni bis 21. Juli dieses Jahres einen rund 17 Kilometer langen Routenverlauf mit Alternativstrecken zur Diskussion gestellt. Die meisten Kommentare bezogen sich auf die Stadt Frankfurt (18), dann folgten Hanau (15) und Maintal (12), die übrigen waren gemarkungsübergreifend. Inhaltlich bezogen sich die Äußerungen auf die Themen „Anbindung“(22), „Verkehr“(15) sowie „Landschaft“(4), der Rest fiel unter Sonstiges.

Im Einzelnen war unter anderem die Wegeführung an der Hanauer Landstraße in Frankfurt ein Thema: Hier stand eine sehr gute Anbindung vieler Arbeitsplätze einem für Radfahrer gefährlich hohen Verkehrsaufkommen mit vielen Abgasen gegenüber. Der nördlich der „Hanauer“ verlaufende Routenvorschlag wurde dazu als eine Alternative positiv bewertet. In Richtung Maintal wurde die B8 zwar als grundsätzlich geeignet gesehen, es wurden aber auch Radwege südlich der Bundesstraße und am Campingplatz vorgeschlagen. In Maintal-Dörnigheim bekam der Streckenverlauf am Mainufer Pluspunkte: attraktives Landschaftsbild, kein hohes Verkehrsaufkommen, wenige Knotenpunkte. Minus: Konflikte mit Fußgängern sind wahrscheinlich. Eine Alternative zum Mainufer könnte die Kennedystraße sein. Schließlich wird in Hanau ein Routenverlauf an der Kesselstädter Straße aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kritisch gesehen. Ein Thema war noch eine Schnellfahrroute entlang der im Untersuchungsraum nördlich gelegenen Bahnlinie: Da sie im Zuge des Ausbaus der Nordmainischen S-Bahn-Strecke ohnehin umstrukturiert wird, gibt es sicherlich auch Raum für einen Radweg.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ausnahmslos mit hohem Fachwissen und sehr detailreich argumentiert. Das Planungsbüro und wir werden jetzt die Eingaben sehr genau prüfen und schließlich einen Routenvorschlag ausarbeiten“, sagt die Erste Beigeordnete des Regionalverbandes, Birgit Simon (Grüne), die sich auch für die Hinweise bedankt. Am Ende dieses Jahres könnte der Vorschlag für den neuen Radschnellweg auf dem Tisch liegen, der dann auf seine Machbarkeit hin vertiefend untersucht wird.

Weiteres Material und eine Karte über die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger können unter www.region-frankfurt.de/rsw abgerufen werden.

 

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