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Datum: 03.03.2016

»DFB-Akademie hat hohe Symbolkraft für die Metropolregion«

Verbandskammer votiert einstimmig für entsprechenden Aufstellungsbeschluss

(tek) Die Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain hat in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig den Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Regionalen Flächennutzungsplanes (RegFNP) hinsichtlich des Baus der DFB-Akademie in Frankfurt auf dem Gelände der heutigen Galopprennbahn Niederrad gefasst. Der Plan sieht derzeit für die etwa 16 Hektar große Fläche - das entspricht einer Größe von rund 21 Fußballplätzen – Sportanlagen vor. Darauf sollen jetzt auf gut zehn Hektar eine Parkanlage und sechs Hektar für die DFB-Akademie ausgewiesen werden. Am Ende des Verfahrens, das wahrscheinlich Ende des Jahres abgeschlossen sein wird, kann die Stadt Frankfurt dann einen entsprechenden Bebauungsplan auf Grundlage dieser Änderung entwickeln.

„Die DFB-Akademie hat eine hohe Symbolkraft für Frankfurt und die Metropolregion und eine magnetisierende Wirkung für Sport und Gesellschaft“, erklärte der Beigeordnete des Regionalverbandes, Thomas Horn (CDU), in der Sitzung. Insofern sei das Projekt „ein toller Schachzug der Frankfurter Stadtpolitik“. Nach seiner Auffassung sei der Wegfall der sich ebenfalls auf dem Gelände befindenden Golfanlage verkraftbar, da es im Umkreis von 30 Kilometern 23 Golfplätze gebe. „Und wer gerne Galopprennen sieht, der kann nach Mannheim, Baden-Baden oder Köln fahren.“

Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD) machte am Rand der Sitzung deutlich, dass man sehr gerne dem Wunsch der Stadt Frankfurt nachkomme, für die für die DFB-Akademie vorgesehene Fläche von knapp sechs Hektar keinen Ausgleich zu verlangen. „Nach aktuellen Erhebungen fehlen uns in Frankfurt bis zum Jahr 2020 rund 38.000 Wohnungen, da können wir bei dem derzeitigen Wohnungsdruck nicht auch noch Flächen abziehen. Im Gegenteil, wir müssen Flächen suchen, wo wir noch bauen können.“

Im nächsten Schritt können sich die Träger öffentlicher Belange zu dem Änderungsverfahren äußern, anschließend werden auch die Bürgerinnen und Bürger daran beteiligt.

 

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