»Das ist kontraproduktiv und widerspricht jeglicher moderner Verkehrspolitik«
Erste Beigeordnete Simon kritisiert Streichliste im Schienengüterverkehr
„Das ist kontraproduktiv und widerspricht allen Bestrebungen, Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.“ So kommentiert die Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Birgit Simon (Grüne) die Absicht der Deutschen Bahn, Güterbahnhöfe in ihren Betriebszeiten einzuschränken oder gar ganz zu schließen. In der Metropolregion FrankfurtRheinMain sind auf einer Streichliste der Bahn die Güterverkehrsstellen in Bingen, Groß Gerau-Dornberg, Kirn und Staufenberg-Mainzlar zu finden, Einschränkungen soll es in Butzbach, Darmstadt, Dieburg, Flörsheim und Friedberg geben. „Dies fördert nur den umgekehrten Weg, nämlich dass noch mehr Waren mit Lastwagen auf den Straßen transportiert werden. Die Folgen sind klar: noch mehr Staus, noch mehr Umweltschadstoffe, noch mehr Asphalt!“
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain bemüht sich schon lange mit vielen Projekten darum, dass wieder mehr Güter von der Eisenbahn verteilt werden. So hat er unter anderem eine Online-Transportbörse mit entwickelt, in der freie Ladekapazitäten auf der Schiene angeboten und gebucht werden können. Auch unterstützt der Verband Unternehmen darin, wieder einen direkten Gleisanschluss zu bekommen.
„Diese Einschränkungen widersprechen auch jeglicher moderner Verkehrspolitik“, sagt Simon, die auch stellvertretende Vorsitzende der Interregionalen Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor ist. „Gerade wurde der neue Gotthard-Tunnel in der Schweiz eröffnet und wir alle wissen, dass wir jetzt so schnell wie möglich auch unsere Bahnstrecken in Deutschland für einen reibungslosen Güterverkehr ertüchtigen müssen. Von diesen jüngsten Bestrebungen sollte sich die Bahn so schnell wie möglich verabschieden.“
Einen entsprechenden Brief hat die Erste Beigeordnete jetzt auch an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt geschrieben.
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain bemüht sich schon lange mit vielen Projekten darum, dass wieder mehr Güter von der Eisenbahn verteilt werden. So hat er unter anderem eine Online-Transportbörse mit entwickelt, in der freie Ladekapazitäten auf der Schiene angeboten und gebucht werden können. Auch unterstützt der Verband Unternehmen darin, wieder einen direkten Gleisanschluss zu bekommen.
„Diese Einschränkungen widersprechen auch jeglicher moderner Verkehrspolitik“, sagt Simon, die auch stellvertretende Vorsitzende der Interregionalen Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor ist. „Gerade wurde der neue Gotthard-Tunnel in der Schweiz eröffnet und wir alle wissen, dass wir jetzt so schnell wie möglich auch unsere Bahnstrecken in Deutschland für einen reibungslosen Güterverkehr ertüchtigen müssen. Von diesen jüngsten Bestrebungen sollte sich die Bahn so schnell wie möglich verabschieden.“
Einen entsprechenden Brief hat die Erste Beigeordnete jetzt auch an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt geschrieben.
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