20 Jahre Metropolregionen in Deutschland
Verbandsdirektor Stüve bei Festakt in Berlin
Mit einem Festakt in Berlin wird am heutigen Montag, 26. September 2016, das Jubiläum „20 Jahre deutsche Metropolregionen“ gefeiert. Seit 15 Jahren kooperieren die mittlerweile elf Metropolregionen im „Initiativkreis europäische Metropolregionen in Deutschland“, kurz IKM. „Die historisch gewachsenen Grenzen von Bundesländern, Kreisen und Kommunen bilden die heutige Lebens- und Arbeitswelt auch und gerade in der Metropolregion FrankfurtRheinMain nicht mehr ab. Auch aus dem fernen Umland pendeln viele zum Arbeiten in den Kern unserer Region. Innerhalb der Region sind die Verflechtungen vielfältig, beispielsweise im Freizeitsektor. Deshalb ist es gut, dass es unsere Metropolregion gibt“, sagt Ludger Stüve (SPD), Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, der die Metropolregion in Berlin vertritt. So gibt es themenbezogen schon einige Bereiche, die über das Verbandsgebiet hinausgehen und in die Metropolregion strahlen, beispielsweise die Wirtschaftsförderung, der „Runde Tisch Wohnen“, die Kultur- und Wissensregion und anderes mehr. „Da ist sicherlich noch mehr wünschenswert, aber auch dies wird historisch wachsen“, sagt Stüve.
Innerhalb des IKM hat der Regionalverband ein Online-Monitoring für die elf Metropolregionen aufgebaut. Auf der Homepage des IKM und in den Statistik-Viewern des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain können verschiedene Themen von Arbeitsmarkt bis Wohnungs- und Immobilienmarkt aufgerufen werden, um die entsprechenden Daten abzufragen.
Im Jahr 1995 hat die Ministerkonferenz für Raumordnung die ersten europäischen Metropolregionen in Deutschland anerkannt. Weitere kamen 2005 hinzu. Inzwischen sind es elf Metropolregionen von europäischer Bedeutung. In ihnen arbeiten Städte und ländliche Räume über Grenzen hinweg zusammen.
Metropolregionen machen heute 53 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland aus, in ihnen leben rund 66 Prozent der Bevölkerung. Hier werden 70 Prozent des bundesdeutschen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Und sie erfüllen wichtige Funktionen: Sie sind bedeutende Verkehrsknotenpunkte und Wirtschaftszentren sowie stark in Innovation und Bildung. Hier konzentrieren sich Forschungsstätten und Hochschulen. Das macht sie als Standorte für Unternehmen attraktiv, die ein breit gefächertes Angebot an Arbeitsplätzen bereitstellen und Innovationen vorantreiben. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung erhalten sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas.
In Metropolregionen werden mit einer Vielzahl von Partnern Projekte zu verschiedenen Herausforderungen entwickelt: sei es im Bereich der Naherholung, der Verkehrsplanung, der Siedlungs- oder der Gewerbeflächenentwicklung. So zieht die Zusammenarbeit in der Gewerbeansiedlung große, mittlere und kleinere Unternehmen an und führt zu einer Stärkung der regionalen und überregionalen Wettbewerbsfähigkeit. Damit leisten die Metropolregionen seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Seit 2001 organisieren sich die elf Metropolregionen in Deutschland im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“. Er ist die strategische Plattform der deutschen Metropolregionen. Alle Teilnehmer treffen sich zweimal jährlich zum Erfahrungsaustausch; hier werden Projekte erörtert und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet, insbesondere in Hinsicht auf europäische Belange und Interessen. Zur Finanzierung auch größerer, grenzübergreifender Projekte setzen sie sich für eine stärkere Berücksichtigung der Metropolregionen in den nationalen und EU-Fachpolitiken sowie bei den EU-Strukturfonds ein. Der IKM gibt ein jährliches Monitoring aller deutschen Metropolregionen heraus, nimmt Stellung zu aktuellen Raumordnungsprogrammen und plant gemeinsame Veranstaltungen.
Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland:
• Metropolregion FrankfurtRheinMain
• Metropolregion Hamburg
• Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg
• Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
• Metropolregion Mitteldeutschland
• Metropolregion München
• Metropolregion Nordwest
• Metropolregion Nürnberg
• Metropolregion Rhein-Neckar
• Metropolregion Rhein-Ruhr
• Metropolregion Stuttgart
Innerhalb des IKM hat der Regionalverband ein Online-Monitoring für die elf Metropolregionen aufgebaut. Auf der Homepage des IKM und in den Statistik-Viewern des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain können verschiedene Themen von Arbeitsmarkt bis Wohnungs- und Immobilienmarkt aufgerufen werden, um die entsprechenden Daten abzufragen.
Im Jahr 1995 hat die Ministerkonferenz für Raumordnung die ersten europäischen Metropolregionen in Deutschland anerkannt. Weitere kamen 2005 hinzu. Inzwischen sind es elf Metropolregionen von europäischer Bedeutung. In ihnen arbeiten Städte und ländliche Räume über Grenzen hinweg zusammen.
Metropolregionen machen heute 53 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland aus, in ihnen leben rund 66 Prozent der Bevölkerung. Hier werden 70 Prozent des bundesdeutschen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Und sie erfüllen wichtige Funktionen: Sie sind bedeutende Verkehrsknotenpunkte und Wirtschaftszentren sowie stark in Innovation und Bildung. Hier konzentrieren sich Forschungsstätten und Hochschulen. Das macht sie als Standorte für Unternehmen attraktiv, die ein breit gefächertes Angebot an Arbeitsplätzen bereitstellen und Innovationen vorantreiben. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung erhalten sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas.
In Metropolregionen werden mit einer Vielzahl von Partnern Projekte zu verschiedenen Herausforderungen entwickelt: sei es im Bereich der Naherholung, der Verkehrsplanung, der Siedlungs- oder der Gewerbeflächenentwicklung. So zieht die Zusammenarbeit in der Gewerbeansiedlung große, mittlere und kleinere Unternehmen an und führt zu einer Stärkung der regionalen und überregionalen Wettbewerbsfähigkeit. Damit leisten die Metropolregionen seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Seit 2001 organisieren sich die elf Metropolregionen in Deutschland im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“. Er ist die strategische Plattform der deutschen Metropolregionen. Alle Teilnehmer treffen sich zweimal jährlich zum Erfahrungsaustausch; hier werden Projekte erörtert und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet, insbesondere in Hinsicht auf europäische Belange und Interessen. Zur Finanzierung auch größerer, grenzübergreifender Projekte setzen sie sich für eine stärkere Berücksichtigung der Metropolregionen in den nationalen und EU-Fachpolitiken sowie bei den EU-Strukturfonds ein. Der IKM gibt ein jährliches Monitoring aller deutschen Metropolregionen heraus, nimmt Stellung zu aktuellen Raumordnungsprogrammen und plant gemeinsame Veranstaltungen.
Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland:
• Metropolregion FrankfurtRheinMain
• Metropolregion Hamburg
• Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg
• Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
• Metropolregion Mitteldeutschland
• Metropolregion München
• Metropolregion Nordwest
• Metropolregion Nürnberg
• Metropolregion Rhein-Neckar
• Metropolregion Rhein-Ruhr
• Metropolregion Stuttgart
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