Bad Vilbel, Niederdorfelden und Seligenstadt führen Top Ten der Bauintensität an
Spitze des Regionalverbandes legt weiteres Monitoring der Bautätigkeit vor
Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat die Bauintensität der vergangenen 20 Jahre seiner 75 Mitgliedskommunen untersucht. Danach wurden seit 1996 im Verbandsgebiet durchschnittlich 3,5 Wohnungen pro 1.000 Einwohner und Jahr gebaut. Weit überdurchschnittliche Werte von 6 bis 4,5 neuen Wohnungen pro 1.000 Einwohner und Jahr erzielten dabei die „Top Ten“: Bad Vilbel, Niederdorfelden, Seligenstadt, Bad Soden, Flörsheim, Schöneck, Mainhausen, Nidderau, Kelsterbach und Hochheim. „Gerade in diesen Zeiten der Wohnungsknappheit ist ein detailliertes Monitoring des Wohnungsmarktes und der Bautätigkeit äußerst wichtig“, sind sich
Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD) und Beigeordneter Thomas Horn (CDU) einig. „Mit der neuen Kategorie ,Neue Wohnungen pro 1.000 Einwohner‘ lasse sich die Bauintensität zwischen den Verbandskommunen sehr gut vergleichen.
In der Wohnungsbedarfsprognose, die der Regionalverband vor kurzem vorgestellt hat, wurde für den Zeitraum 2013 bis 2030 ein Wohnungsbedarf von insgesamt gut 184.000 Wohnungen ermittelt. Um dem zukünftigen Einwohnerzuwachs und den Eigenbedarfen der schon ansässigen Bevölkerung gerecht zu werden, müssten bis 2030 jedes Jahr 4,4 Wohnungen pro 1.000 Einwohner gebaut werden. Der Wohnungsbestand von heute gut 1,1 Millionen Wohnungen müsste demnach im Durchschnitt des Verbandsgebiets bis 2030 um rund 17 Prozent steigen.
In den „Gewinnerkommunen“ des historischen Langzeitvergleichs wurde dabei auf unterschiedliche Strategien gesetzt: Zum einen wurden teilweise große Baugebiete erschlossen und bebaut, wie beispielsweise in Bad Vilbel und Niederdorfelden. Andere Kommunen setzten verstärkt auf die Innenentwicklung wie Bad Soden und Kelsterbach. Allen Top-Ten-Gemeinden sei aber – so die Verbandsspitze – gemeinsam, „dass der politische Wille zum Bauen von Wohnungen bestand“.
Auch für das jüngste abgelaufene Jahr 2015 hat der Verband eine Top-Ten-Liste erstellt. Hier folgen hinter Seligenstadt mit zehn Wohnungen pro 1.000 Einwohner die Städte Friedberg (7,1), Langen (7,1) und Frankfurt (6,0). Im Falle der Stadt Frankfurt zeige dies das inzwischen erreichte „gute Schritthalten mit dem Umland“ auf. Beim Thema „Schließung der Angebotslücke im Wohnungsbau“ geben sich Stüve und Horn zuversichtlich: Insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 habe der Wohnungsbau deutlich angezogen. Diese Dynamik gelte es in allen Städten und Gemeinden fortzusetzen.
Das Regionalverbandsgebiet reicht in Nord-Süd-Ausdehnung von Groß-Gerau bis Münzenberg und in der West-Ost-Ausrichtung von Eppstein bis Langenselbold. Rund 2,3 Millionen Menschen wohnen in diesem „Ballungsraum“.
Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD) und Beigeordneter Thomas Horn (CDU) einig. „Mit der neuen Kategorie ,Neue Wohnungen pro 1.000 Einwohner‘ lasse sich die Bauintensität zwischen den Verbandskommunen sehr gut vergleichen.
In der Wohnungsbedarfsprognose, die der Regionalverband vor kurzem vorgestellt hat, wurde für den Zeitraum 2013 bis 2030 ein Wohnungsbedarf von insgesamt gut 184.000 Wohnungen ermittelt. Um dem zukünftigen Einwohnerzuwachs und den Eigenbedarfen der schon ansässigen Bevölkerung gerecht zu werden, müssten bis 2030 jedes Jahr 4,4 Wohnungen pro 1.000 Einwohner gebaut werden. Der Wohnungsbestand von heute gut 1,1 Millionen Wohnungen müsste demnach im Durchschnitt des Verbandsgebiets bis 2030 um rund 17 Prozent steigen.
In den „Gewinnerkommunen“ des historischen Langzeitvergleichs wurde dabei auf unterschiedliche Strategien gesetzt: Zum einen wurden teilweise große Baugebiete erschlossen und bebaut, wie beispielsweise in Bad Vilbel und Niederdorfelden. Andere Kommunen setzten verstärkt auf die Innenentwicklung wie Bad Soden und Kelsterbach. Allen Top-Ten-Gemeinden sei aber – so die Verbandsspitze – gemeinsam, „dass der politische Wille zum Bauen von Wohnungen bestand“.
Auch für das jüngste abgelaufene Jahr 2015 hat der Verband eine Top-Ten-Liste erstellt. Hier folgen hinter Seligenstadt mit zehn Wohnungen pro 1.000 Einwohner die Städte Friedberg (7,1), Langen (7,1) und Frankfurt (6,0). Im Falle der Stadt Frankfurt zeige dies das inzwischen erreichte „gute Schritthalten mit dem Umland“ auf. Beim Thema „Schließung der Angebotslücke im Wohnungsbau“ geben sich Stüve und Horn zuversichtlich: Insbesondere in den Jahren 2014 und 2015 habe der Wohnungsbau deutlich angezogen. Diese Dynamik gelte es in allen Städten und Gemeinden fortzusetzen.
Das Regionalverbandsgebiet reicht in Nord-Süd-Ausdehnung von Groß-Gerau bis Münzenberg und in der West-Ost-Ausrichtung von Eppstein bis Langenselbold. Rund 2,3 Millionen Menschen wohnen in diesem „Ballungsraum“.
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