Regionalverband FrankfurtRheinMain als »Energie-Kommune des Jahres 2017« ausgezeichnet
Verbandsdirektor Stüve nimmt Titel in Kassel für Klima-Energie-Portal entgegen
(tek) Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat von der bundesweit agierenden Agentur für Erneuerbare Energien den Titel „Energie-Kommune des Jahres 2017“ erhalten. Die Auszeichnung wurde dem Verband auf der Konferenz „Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten“ am Mittwoch in Kassel überreicht. „Die Erkenntnis, dass eine transparente Kommunikation zwischen den Kommunen das Vorhandensein von Informationen voraussetzt, hat im Regionalverband zum Aufbau eines umfassenden Energiemonitorings geführt“, sagte Philipp Vohrer, Geschäftsführer der in Berlin ansässigen Agentur. „Gerade angesichts der vielen negativen Meldungen rund um das Verfehlen der Klimaschutzziele bietet der Ansatz des Regionalverbandes eine Lösung, wie der Spagat zwischen abstrakten Klimazielen und konkreten Projekten geschafft werden kann. In dieser Form ist er vorbildhaft für andere Regionen in ganz Deutschland und darüber hinaus.“
Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD), der die Auszeichnung in Kassel persönlich entgegennahm, freute sich sichtlich: „Das ist eine hohe Auszeichnung für unser Engagement. Sie wird für uns Ansporn sein, das Monitoring noch weiter auszubauen. Durch dieses in der gesamten Bundesrepublik einmalige Monitoring weiß jede Kommune unseres Verbandes, wo sie steht und wo sie sich verbessern kann.“ Kleine Kommunen seien mit komplexen Energiebilanzen und der Interpretation von Daten oftmals überfordert. „Hier leisten wir eine wichtige Unterstützung und sorgen gleichzeitig dafür, dass in unserem Verbandsgebiet vergleichbare Daten vorliegen.“
Vor gut einem Jahr ging das Portal www.klimaenergie-frm.de an den Start. Darin sind unter anderem Energiesteckbriefe für alle 75 Mitgliedskommunen zu finden, die gemeinsam mit der Stadt Frankfurt entwickelt wurden. Nach einer einheitlichen Methodik werden darin die Energieverbräuche für Wärme, Strom und Mobilität für jede Kommune dargestellt und regelmäßig aktualisiert. Anhand der Unterscheidung zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern lässt sich so für jede Kommune die CO2-Bilanz erstellen. Der Klima-Energie-Atlas, der ebenfalls in dem Portal abrufbar ist, enthält Informationen zu rund 15.500 Energieerzeugungsanlagen in der Region und stellt Daten zu Energieerzeugung, -verbrauch und CO2-Emissionen für die Verbandskommunen in einer einheitlichen Struktur und auf Basis einheitlicher Berechnungsmethoden bereit. Er enthält über 40 verschiedene Kartenebenen, beispielsweise Energieanlagen unterschieden nach fossilen und erneuerbaren Energieträgern, erneuerbare Stromerzeugung pro Einwohner und anderes mehr. Rund 100 Indikatoren kann jede Kommune zur Analyse der eigenen Energiebilanz abrufen. Abgerundet werden die Informationen durch eine Darstellung beispielgebender regionaler Projekte.
Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD), der die Auszeichnung in Kassel persönlich entgegennahm, freute sich sichtlich: „Das ist eine hohe Auszeichnung für unser Engagement. Sie wird für uns Ansporn sein, das Monitoring noch weiter auszubauen. Durch dieses in der gesamten Bundesrepublik einmalige Monitoring weiß jede Kommune unseres Verbandes, wo sie steht und wo sie sich verbessern kann.“ Kleine Kommunen seien mit komplexen Energiebilanzen und der Interpretation von Daten oftmals überfordert. „Hier leisten wir eine wichtige Unterstützung und sorgen gleichzeitig dafür, dass in unserem Verbandsgebiet vergleichbare Daten vorliegen.“
Vor gut einem Jahr ging das Portal www.klimaenergie-frm.de an den Start. Darin sind unter anderem Energiesteckbriefe für alle 75 Mitgliedskommunen zu finden, die gemeinsam mit der Stadt Frankfurt entwickelt wurden. Nach einer einheitlichen Methodik werden darin die Energieverbräuche für Wärme, Strom und Mobilität für jede Kommune dargestellt und regelmäßig aktualisiert. Anhand der Unterscheidung zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern lässt sich so für jede Kommune die CO2-Bilanz erstellen. Der Klima-Energie-Atlas, der ebenfalls in dem Portal abrufbar ist, enthält Informationen zu rund 15.500 Energieerzeugungsanlagen in der Region und stellt Daten zu Energieerzeugung, -verbrauch und CO2-Emissionen für die Verbandskommunen in einer einheitlichen Struktur und auf Basis einheitlicher Berechnungsmethoden bereit. Er enthält über 40 verschiedene Kartenebenen, beispielsweise Energieanlagen unterschieden nach fossilen und erneuerbaren Energieträgern, erneuerbare Stromerzeugung pro Einwohner und anderes mehr. Rund 100 Indikatoren kann jede Kommune zur Analyse der eigenen Energiebilanz abrufen. Abgerundet werden die Informationen durch eine Darstellung beispielgebender regionaler Projekte.
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