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Datum: 08.03.2018

Regionalverband begrüßt neues Landesprogramm »Nachhaltiges Wohnumfeld«

Kommunen bei Kosten für Infrastruktur helfen

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain begrüßt die Entscheidung der hessischen Landesregierung, die Städte und Gemeinden im Ballungsraum FrankfurtRheinMain mit 35 Millionen Euro finanziell zu unterstützen, wenn sie neue Wohngebiete ausweisen. Bisher müssen Kommunen Investitionen für den Bau von Kindergärten, Grundschulen oder Spielplätzen ganz alleine tragen, wenn ihre Bevölkerungszahl durch Neubauflächen steigt. Aus Angst vor diesen Folgekosten schrecken derzeit viele Kommunen vor der Bauflächenausweisung zurück.

„Mit dem Landesprogramm ,Nachhaltiges Wohnumfeld‘ setzt das Land Hessen den richtigen Hebel an, um dringend benötigte Wohnbauflächen im gut erschlossenen Umland von Frankfurt zu mobilisieren“, sagt Verbandsdirektor Thomas Horn (CDU). Alleine im Gebiet des Regionalverbandes, dem neben Frankfurt 74 weitere Städte und Gemeinden angehören, würden mehr als 50 geplante Bauflächen derzeit nicht entwickelt, weil die Kommunen die erwarteten hohen Folgekosten scheuten. „Land Hessen, Regionalverband und Kommunen müssen hier enger als bisher zusammenarbeiten um die Folgen des Wachstums unserer Metropolregion gemeinsam zu tragen.“

Der Regionalverband bietet der Landesregierung die Zusammenarbeit zur Umsetzung des neuen Landesprogramms an. „Wir sind in engem Kontakt mit unseren Mitgliedskommunen und kennen ihre Sorgen. Auf Grundlage des regionalen Wohnflächenkonzeptes können wir zielgenau geeignete Bauflächen finden, die kurz- und mittelfristig mobilisiert werden können und für das Förderprogramm in Frage kommen“, sagt Horn. Er ist zuversichtlich, dass die Fördermittel schnell in die Gestaltung des Wohnumfeldes fließen könnten.

„Wichtig ist, dass das neue Förderprogramm einfache und schnelle Hilfe bietet, ohne viel bürokratischen Aufwand zu verursachen. Die Kommunen brauchen zügige und nachhaltige Unterstützung des Landes, um die Herausforderungen des Wohnungsmarktes im Rhein-Main-Gebiet zu meistern“, ergänzt der Erste Beigeordnete Rouven Kötter (SPD).

 

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