Beschäftigung in Metropolregion FRM trotz schwacher Wirtschaftsdynamik auf Höchststand
Regionalverband veröffentlicht Regionales Monitoring zu „Wirtschaft und Beschäftigung“
Die Beschäftigung ist in der Metropolregion FrankfurtRheinMain auf einem Rekordniveau angelangt. So lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2025 nur knapp unter 2,6 Millionen. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten seit 2020 um fast 150.000 Personen an. Gleichzeitig schwächte sich das Beschäftigungswachstum in der Region aufgrund der allgemein schwierigen Konjunkturlage zuletzt deutlich ab. Im Jahr 2025 wuchs die Beschäftigtenzahl nur noch um 0,4 Prozent (11.223 Personen), während die Zahl der Beschäftigten 2024 noch um 23.172 Personen angestiegen war.
Die Zahlen stammen aus dem neuen Regionalen Monitoring „Wirtschaft und Beschäftigung“, das der Regionalverband FrankfurtRheinMain jetzt in der Reihe „Auf den Punkt gebracht“ in digitaler Form veröffentlicht hat. Mit dem Regionalen Monitoring unterstützt der Regionalverband Kommunen und weitere Akteure der Regionalentwicklung, indem er datenbasierte Grundlagen zu wichtigen Schlüsselthemen der Region kompakt aufbereitet.
„Dass sich die Beschäftigung in FrankfurtRheinMain trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den letzten Jahren auf einem Höchststand befindet, ist ein Indiz für die hohe Attraktivität und Wirtschaftskraft unserer Region. Zugleich sehen wir, dass die Konjunktur durch Handelskonflikte, Kriege und Energiekrisen stark ausgebremst wird und sich dies auch auf die Unternehmen in der Region auswirkt. Umso mehr müssen die Branchenvielfalt und die bedeutende Rolle der Region als internationaler Knotenpunkt für Verkehrs-, Waren- und Datenströme gestärkt werden“, so Verbandsdirektorin Claudia Jäger und Erster Beigeordneter Rouven Kötter vom Regionalverband Frankfurt-RheinMain zu den Ergebnissen des Monitorings.
Im Branchenvergleich gehen Beschäftigungsimpulse vor allem vom Dienstleistungssektor aus. Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen und der Bereich öffentliche Verwaltung, persönliche Dienstleistungen sind stark gewachsen. In der IKT-Branche sank die Beschäftigung nach längerem Anstieg in den letzten beiden Jahren wieder leicht. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) gingen seit 2020 mehr als 20.000 Arbeitsplätze verloren.
Der Anstieg der weiblichen Beschäftigung trägt wesentlich zur Arbeitsmarktdynamik bei. In den letzten 25 Jahren ist ihr Anteil von 43,2 auf 46,0 Prozent gestiegen. Die weitere Erhöhung von Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsumfang kann neben qualifizierter Zuwanderung eine wichtige Stellschraube zur Fachkräftesicherung sein.
Die Arbeitslosenquoten in den Kreisen und kreisfreien Städten der Metropolregion liegen zwischen 3,8 und 9,6 Prozent und sind 2025 vielerorts weiter angestiegen. Die großen Städte sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Für die gesamte Metropolregion stieg die Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent (2024: 5,5 Prozent).
Das regionale Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen lag im Jahr 2023 (Berechnungsstand: 2025) mit 101.717 Euro deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 90.968 Euro. Hierzu trägt die hohe Wirtschaftsleistung im Kern der Region, etwa in den Kreisen Hochtaunus, Main-Taunus, Mainz-Bingen, Groß-Gerau und in Frankfurt am Main bei.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Metropolregion stieg infolge der anhaltenden Konjunkturschwäche seit 2022 jährlich an, 2024 sogar um 21,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf den Unternehmensbestand gerieten 6,8 von 1.000 Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit, etwas weniger als im Bundesdurchschnitt.
Die Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe sanken im Zeitraum 2022 bis 2024 um 9,3 Prozent auf 114 Milliarden Euro. Auch der langjährige Rückgang bei Betrieben und Beschäftigten in diesem Wirtschaftsbereich setze sich in den letzten Jahren infolge anhaltender konjunktureller und struktureller Herausforderungen weiter fort.
„In der Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass die wirtschaftliche Dynamik infolge der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen zuletzt erkennbar nachgelassen hat. Dennoch: FrankfurtRheinMain zählt weiterhin zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland. Die Region zeichnet sich durch einen starken Mittelstand aus und bildet weiterhin einen Anziehungspunkt für internationale Unternehmen, Investitionen und Fachkräfte aus unterschiedlichsten Branchen. FrankfurtRheinMain ist zugleich Finanz- und Messeplatz, Pharma- und Biotech-Cluster, Produktionsstandort, Logistik-Hub, World Design Capital und Hot-Spot für Rechenzentren. Diese wirtschaftliche Vielfalt macht die Region stark“, ordnet die Verbandsspitze die Ergebnisse ein.
Weitere Informationen
Die Zahlen stammen aus dem neuen Regionalen Monitoring „Wirtschaft und Beschäftigung“, das der Regionalverband FrankfurtRheinMain jetzt in der Reihe „Auf den Punkt gebracht“ in digitaler Form veröffentlicht hat. Mit dem Regionalen Monitoring unterstützt der Regionalverband Kommunen und weitere Akteure der Regionalentwicklung, indem er datenbasierte Grundlagen zu wichtigen Schlüsselthemen der Region kompakt aufbereitet.
„Dass sich die Beschäftigung in FrankfurtRheinMain trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den letzten Jahren auf einem Höchststand befindet, ist ein Indiz für die hohe Attraktivität und Wirtschaftskraft unserer Region. Zugleich sehen wir, dass die Konjunktur durch Handelskonflikte, Kriege und Energiekrisen stark ausgebremst wird und sich dies auch auf die Unternehmen in der Region auswirkt. Umso mehr müssen die Branchenvielfalt und die bedeutende Rolle der Region als internationaler Knotenpunkt für Verkehrs-, Waren- und Datenströme gestärkt werden“, so Verbandsdirektorin Claudia Jäger und Erster Beigeordneter Rouven Kötter vom Regionalverband Frankfurt-RheinMain zu den Ergebnissen des Monitorings.
Im Branchenvergleich gehen Beschäftigungsimpulse vor allem vom Dienstleistungssektor aus. Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen und der Bereich öffentliche Verwaltung, persönliche Dienstleistungen sind stark gewachsen. In der IKT-Branche sank die Beschäftigung nach längerem Anstieg in den letzten beiden Jahren wieder leicht. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) gingen seit 2020 mehr als 20.000 Arbeitsplätze verloren.
Der Anstieg der weiblichen Beschäftigung trägt wesentlich zur Arbeitsmarktdynamik bei. In den letzten 25 Jahren ist ihr Anteil von 43,2 auf 46,0 Prozent gestiegen. Die weitere Erhöhung von Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsumfang kann neben qualifizierter Zuwanderung eine wichtige Stellschraube zur Fachkräftesicherung sein.
Die Arbeitslosenquoten in den Kreisen und kreisfreien Städten der Metropolregion liegen zwischen 3,8 und 9,6 Prozent und sind 2025 vielerorts weiter angestiegen. Die großen Städte sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Für die gesamte Metropolregion stieg die Arbeitslosenquote auf 5,8 Prozent (2024: 5,5 Prozent).
Das regionale Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen lag im Jahr 2023 (Berechnungsstand: 2025) mit 101.717 Euro deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 90.968 Euro. Hierzu trägt die hohe Wirtschaftsleistung im Kern der Region, etwa in den Kreisen Hochtaunus, Main-Taunus, Mainz-Bingen, Groß-Gerau und in Frankfurt am Main bei.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Metropolregion stieg infolge der anhaltenden Konjunkturschwäche seit 2022 jährlich an, 2024 sogar um 21,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf den Unternehmensbestand gerieten 6,8 von 1.000 Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit, etwas weniger als im Bundesdurchschnitt.
Die Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe sanken im Zeitraum 2022 bis 2024 um 9,3 Prozent auf 114 Milliarden Euro. Auch der langjährige Rückgang bei Betrieben und Beschäftigten in diesem Wirtschaftsbereich setze sich in den letzten Jahren infolge anhaltender konjunktureller und struktureller Herausforderungen weiter fort.
„In der Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass die wirtschaftliche Dynamik infolge der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen zuletzt erkennbar nachgelassen hat. Dennoch: FrankfurtRheinMain zählt weiterhin zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland. Die Region zeichnet sich durch einen starken Mittelstand aus und bildet weiterhin einen Anziehungspunkt für internationale Unternehmen, Investitionen und Fachkräfte aus unterschiedlichsten Branchen. FrankfurtRheinMain ist zugleich Finanz- und Messeplatz, Pharma- und Biotech-Cluster, Produktionsstandort, Logistik-Hub, World Design Capital und Hot-Spot für Rechenzentren. Diese wirtschaftliche Vielfalt macht die Region stark“, ordnet die Verbandsspitze die Ergebnisse ein.
Weitere Informationen
- Definiert wird die Metropolregion Frankfurt-RheinMain als das Gebiet vom Kreis Gießen im Norden bis zum Kreis Bergstraße im Süden sowie in West-Ost-Ausdehnung vom Kreis Mainz-Bingen bis zum Kreis Aschaffenburg. Hier leben derzeit rund 5,8 Millionen Einwohner. Sie ist eine der elf anerkannten Metropolregionen in Deutschland.
- Das Regionale Monitoring „Wirtschaft und Beschäftigung“ kann im Internet unter www.region-frankfurt.de heruntergeladen werden. Bitte im Suchfeld folgenden Webcode eingeben: zkr16