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Mobilitätsstationen

Unsere Vision: Multimodale Angebote für die gesamte Region
Mobilität ist mehr als nur Fortbewegung – sie ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen sind dabei so vielfältig wie ihr Alltag und verlangen nach flexiblen, verlässlichen und gut vernetzten Lösungen.
Dies erreichen wir durch die Bündelung umweltfreundlicher Verkehrsträger und Angebote sowie deren digitale Vernetzung. Wir setzen auf die flächendeckende Umsetzung von Mobilitätsstationen, die bedürfnisgerechte Mobilität gewährleisten und den öffentlichen Personennahverkehr stärken – das Rückgrat der Mobilität von morgen.


Der Regionalverband bietet Ihnen:

  • Beratung zu Mobilitätsstationen
  • Dokumente wie Mustervorlagen, Kostenschätzungen oder Checklisten
  • Unterstützung bei der Standortwahl und Wahl der Ausstattung
  • Fördermittelberatung
  • ein Corporate Design für die Region
  • den Zugriff auf zuvor ausgeschriebene Rahmenverträge
  • Ausschreibung interkommunaler Sharing-Angebote (wie Car- oder Bikesharing)
  • ein stetig wachsendes Netzwerk aus Kommunen, Anbietern und Unternehmen
  • einen zentralen Ansprechpartner während des gesamten Prozesses


Wir freuen uns, wenn wir Ihnen bei der Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität in unserer Region behilflich sein können.
Gemeinsam schaffen wir Raum für neue Mobilität!

Haben Sie Fragen oder wünschen sich weitere Informationen zu Mobilitätsstationen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter!


Der Weg zur Mobilitätsstation
Nachfolgend finden Sie eine Auflistung von häufig gestellten Fragen:


Was ist RaMo?




Seit 2020 wird der Regionalverband FrankfurtRheinMain mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt. Unter dem Projekttitel „Raum für neue Mobilität und mehr in der Region FrankfurtRheinMain“ (RaMo) (Förderkennzeichen 01UV2125) arbeitet der Regionalverband gemeinsam mit seinen Verbundpartnern an der Schaffung struktureller Rahmenbedingungen zur Etablierung von Mobilitätsstationen in der Region.


Verbundpartner sind:

In der ersten Projektphase (ab 2020) standen multimodale Mobilitätslösungen im Fokus. In der zweiten Phase konnte darauf aufbauend ein kreisweites Standortkonzept für Mobilitätsstationen im Wetteraukreis entwickelt werden. In der aktuellen dritten Projektphase verfolgt RaMo das Ziel, Mobilitätsstationen langfristig im Wetteraukreis und zusätzlich in der gesamten Region zu etablieren.
Das Projekt RaMo läuft bis zum 30. Juni 2026. Um die nachhaltige Umsetzung der entwickelten Konzepte sicherzustellen, wird das Vorhaben auch über den Förderzeitraum hinaus als eigenständige Aufgabe der Abteilung Mobilität im Regionalverband FrankfurtRheinMain fortgeführt.



Was sind Mobilitätsstationen?

Mobilitätsstationen bündeln unterschiedliche Mobilitätsangebote an einem Standort und verknüpfen mindestens zwei Verkehrsmittel miteinander. Sie erleichtern den Wechsel zwischen den Verkehrsträgern, ergänzen den öffentlichen Personennahverkehr und bieten eine attraktive Alternative zum privaten Pkw. Je nach Bedarf integrieren sie Sharing-Angebote sowie zusätzliche Infrastruktur, etwa Fahrradabstellanlagen oder Ladeinfrastruktur für E-Mobilität.

Wo werden Mobilitätsstationen in der Region geplant?

Der Wetteraukreis übernimmt bei der Planung und Umsetzung der ersten Mobilitätsstationen eine Vorreiterrolle. Für diese wurden 2025 gemeinsam mit 16 Kommunen 39 Standorte geplant und die Förderung beim Land Hessen beantragt. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Sammelantrag 2026. Parallel dazu finden derzeit Gespräche und Vorbereitungen für die Beantragung der ersten Fördermittel im Main-Kinzig-Kreis statt.
Weitere Landkreise und Kommunen sollen folgen.

Mehr Informationen zu dem Sammelantrag 2025 finden Sie hier.

Wie wird eine Mobilitätsstation aussehen?

Um die Akzeptanz und Erkennbarkeit der Mobilitätsstationen zu fördern, gibt der Regionalverband FrankfurtRheinMain ein einheitliches Erscheinungsbild der Mobilitätsstationen vor. Dies soll ein wiedererkennbares und regional übertragbares Design der Stationen garantieren.

Hierzu umfasst der Modul- und Gestaltungskatalog für Mobilitätsstationen in der Region FrankfurtRheinMain vielfältige Ausstattungselemente, die eine breite Auswahl passgenauer Lösungen bereitstellen. Die durchgängige blaue Banderole mit markantem Logo ist das zentrale Designelement und schafft einen hohen Widererkennungswert in der Region. Durch die Modulbauweise können die Überdachungen unterschiedlich genutzt werden. Das Angebot wird durch Standardprodukte wie Reparaturstationen, Fahrradboxen, abschließbare Ladeschränke oder Schlauchautomaten ergänzt.

Umgesetzt wird dieser Modul- und Gestaltungskatalog durch einen europaweit ausgeschriebenen Rahmenvertragspartner.

Welche Förderung gibt es?

Der Auf- und Ausbau der Infrastruktur für Mobilitätsstationen wird durch das Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gefördert (Stand Mai 2025)..

  • Antragsberechtigt sind z.B. Gemeinden, Landkreise oder kommunale Zweckverbände.
  • Der Antrag muss innerhalb von fünf Jahren nach der Anmeldung bis zum 1. Juni gestellt werden.

Zusätzlich werden auch stets weitere Fördermöglichkeiten gesucht, um den Kommunen eine passende Förderung zu ermöglichen.


"Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und die nachhaltige Mobilitätsentwicklung in den hessischen Gemeinden. Dazu gehört die Entwicklung verkehrsträgerübergreifender Mobilitätsprodukte […] sowie der Erhalt und der bedarfsgerechte Neu- und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.“

Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von Maßnahmen nach dem Mobilitätsfördergesetz, 26. April 2021
HMWVW

 


Weitere Informationen zum MobFöG und den Fördermittelbestimmungen:

Mobilitätsfördergesetz (MobFöG)

Informationen von Hessen Mobil