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Fachbeteiligung: Zusammen mehr bewegen

FrankfurtRheinMain besitzt eine Vielzahl von Akteuren, die sich zum Teil aus ähnlichen, zum Teil aber auch aus unterschiedlichen Interessen und Beweggründen mit den Themen Mobilität und Verkehr beschäftigen. Mannigfaltig ist auch der Zweck dieser Akteure, ihr Aufbau sowie ihre vorhandenen Kompetenzen und Zuständigkeiten.


Der Regionalverband greift diese Gemengelage auf und formuliert in Abstimmung mit möglichst vielen Akteuren erreichbare und erstrebenswerte Ziele, die ein positives Zukunftsbild der Mobilität in FrankfurtRheinMain vermitteln. Hieraus entwickelt der Verband zusammen mit seinen Partnern konkrete Maßnahmen, es wird ein Projektverantwortlicher bestimmt, ein Zeitplan entwickelt und die Finanzierung geklärt. Die Absicht liegt darin, dass aus einer Zukunftsvision eine erlebbare Wirklichkeit auf allen täglichen Strecken und Wegen entsteht.


Der Baustein Fachbeteiligung im Masterplan Mobilität FrankfurtRheinMain berücksichtigt die Vielfalt der Akteure, indem er als fortlaufender Prozess angelegt ist und auf die Bereitschaft zur Zusammenarbeit setzt. Wohlwissend, dass in solchen Phasen auch Konflikte möglich sind, geht es darum, diese anzusprechen und fair auszutragen. Was ist das Rezept, die Stärken der Region bestmöglich zu nutzen und zugleich die wachsenden Herausforderungen nachhaltig zu meistern? Der Verband setzt hier auf Wissensaustausch, Service bei Informationen und Daten sowie einen kontinuierlichen und offen geführten Dialog über die eigenen Ziele und Perspektiven.


Konzentrierter Austausch mit Blick über den Tellerrand

In kleinen, moderierten Runden diskutieren bis zu zehn Teilnehmende rund 90 Minuten lang zu drei ausgewählten Themenfeldern. Die Fachakteure sollen dabei möglichst konkrete inhaltliche Ziele ableiten und gegebenenfalls auch Zielkonflikte benennen, die sich daraus ergeben können.


In einer Schlussrunde wird das Themenspektrum nochmal breit geöffnet: Welche weiteren inhaltlichen Ziele sollten aus Sicht der Teilnehmenden auch Eingang in den Masterplan Mobilität FrankfurtRheinMain finden?
Die Ergebnisse der ersten drei Runden der Fachbeteiligung bestätigen: Wie die Bürgerbeteiligung gelangt auch Erstere nicht mit einem Beschluss über den Masterplan zum Ende, vielmehr wird sie als fortlaufender Prozess gerade bei der Umsetzung des Masterplans weitergeführt. Bisher diskutierte Themenfelder:

  • Region der kurzen Wege
  • Wirtschaft bewegt sich
  • Bewegungsqualität durch Multimodalität
  • Mobilitätsmanagement
  • Zusammen unterwegs
  • Neue Wege für das Auto
  • Zusammen mehr bewegen
  • Infrastruktur
  • Finanzierung und Organisation
  • Mobilitätskultur

Der Regionalverband möchte viele Akteure an diesem Prozess beteiligen. Daher ist es möglich, sich mit Zielvorstellungen und Hinweisen jederzeit online einzubringen. Bitte nutzen Sie für dafür das Kontaktformuler auf dieser Seite.

Beispiel für ein inhaltliches Ziel - Überörtliche Fahrradrouten

Ziel:
Das Netz der im Regionalen Flächennutzungsplan dargestellten überörtlichen Fahrradrouten ist lückenlos geschlossen (2030+).


Erläuterung:
Das mit den Kommunen abgestimmte in einem Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) dargestellte Netz der überörtlichen Fahrradrouten (ÜÖFR) steht für die Region der kurzen Wege. Überörtliche Fahrradrouten bilden die Ergänzung zum Straßensystem und dienen als Zubringer sowohl zu den Haltestellen des Öffentlichen Verkehrs als auch zu den in Planung befindlichen Radschnellwegen. Ihr Nutzerpotenzial kann jedoch nur teilweise entfaltet werden, da knapp 25 Prozent des insgesamt 2.500 Kilometer langen Radroutennetzes aus Radwegelücken innerhalb des Netzes besteht.