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Unser Angebot: den Gütern aufs Gleis helfen!

Wenn wichtige Teile vom Zulieferer nicht pünktlich zum Produzenten kommen, steht die Produktion still. Auch in der Region FrankfurtRheinMain ist der zuverlässige Transport eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit. Denn auf diese Weise sind die Produktionsprozesse von Gütern – wie oben geschildert – und natürlich auch die Ver- und Entsorgung sichergestellt. Der Transport erfolgt momentan überwiegend auf der Straße und führt so zu großen Umweltbelastungen wie beispielsweise Lärm und Luftverschmutzung mit zum Teil erheblichen Beeinträchtigungen der örtlichen Lebensqualität. Der Regionalverband unterstützt daher Maßnahmen und Aktionen, die den Schienengüterverkehr fördern. Ziel ist es, den immer weiter wachsenden Schwerlastverkehr auf den Straßen zu reduzieren und die genannten Belastungen zu verringern.

Im Fokus dieser Arbeit stehen Initiativen der Verbandskommunen, die Güter noch zügiger auf die Schiene bringen sollen. Der Regionalverband wird hierzu einen Regionalen Schienencoach benennen. Die Kommunen und Wirtschaftsunternehmen erhalten auf diese Weise Expertise bei der Verlagerung von der Straße und bei der Einrichtung beziehungsweise Reaktivierung von Anschlussgleisen. Zum Einsatzspektrum gehören Informationen zu Förderangeboten des Landes Hessen, des Bundes und der EU. Der Coach soll auch zwischen den einzelnen Stellen vermitteln und insbesondere auf die zahlreichen am Schienengütermarkt aktiven Eisenbahnunternehmen aufmerksam machen. Das weitere Angebot des Regionalverbandes für die Kommunen und Unternehmen umfasst eine Landkarte, die Gewerbeflächen mit Gleisanschluss verzeichnet. Sie finden sie im Downloadbereich dieser Seite. Überdies organisiert der Verband mit Partnern aus der Region Informationsveranstaltungen wie die seit 2013 im zweijährigen Rhythmus stattfindende Austauschplattform „Güter auf die Schiene“. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, den Austausch untereinander zu intensivieren und den Zugang zum Thema Schienengüterverkehr in der Region FrankfurtRheinMain zu erleichtern.

Der Regionalverband hat darüber hinaus im Zuge des EU-Projektes CODE 24 den Prototyp einer Online-Transportbörse für die Schiene mitentwickelt. Dabei handelt es sich um einen internetgestützten Marktplatz, auf dem es möglich ist, Laderaum beziehungsweise Fracht für den Transport auf der Schiene zu suchen oder anzubieten. Eine auf Basis des Prototyps entwickelte Börse ist seit Oktober 2013 auf dem Markt. Sie steht interessierten Verladern, Spediteuren und Eisenbahnbetreibern europaweit zur Verfügung. Hier geht es zur Online-Transportbörse.